Winter auf dem DarßEinsame Weite, gefrorene Wellen

Längst gilt der Darß nicht mehr als Geheimtipp, zumindest nicht im Sommer. Im Winter jedoch ist die Halbinsel zwischen Rostock und Rügen ein Paradies für alle, die die Abgeschiedenheit lieben.

Längst gilt der Darß nicht mehr als Geheimtipp - was den Sommertourismus betrifft. Im Winter ist die Halbinsel zwischen Rostock und Rügen ein idealer Ort für alle, die die Einsamkeit lieben.

Kaum vorstellbar, dass hier im Sommer zu Tausenden Badegäste lagern. Der legendäre feinsandige und weitläufige Darßer Weststrand ist im Winter beinahe menschenleer. An manchen Stellen ist er auch nur noch wenige Meter schmal. Und auf einigen Abschnitten gleicht er einem undurchdringlichen Dickicht. Die Herbst- und Winterstürme haben zahllose Bäume auf den Strand geworfen. Fast bis ans Wasser reicht hier der Darßwald. Wer nicht kilometerweit durch den Wald wandern will, findet am Parkplatz Drei Eichen einen guten Ausgangspunkt für Winterwanderungen am Weststrand.

An Werktagen stehen dort nur wenige Autos. An Drei Eichen zwischen dem Seebad Ahrenshoop und dem am Bodden gelegenen Dorf Born beginnen auch die geführten Wanderungen der Nationalpark-Ranger.

Bild: TMV/ Voigt & Kranz, dpa-tmn 1. Januar 2013, 12:592013-01-01 12:59:20 © Süddeutsche.de/ dpa,Matthias Brunnert/dgr