Tipps für Tel Aviv Bauhaus, Strand und lange Nächte

Warum es so schön ist, dass die einzige Sehenswürdigkeit von Tel Aviv aus feinem Sand ist - und weshalb man mit dem Satz "Ich bin ein Berliner" immer gut ankommt.

Städtetipps von SZ-Korrespondent Peter Münch

Städtereisende wollen vieles erleben, am besten aber Orte entdecken, die nicht in jedem Reiseführer oder jeder App zu finden sind. Wer könnte besser durch die Stadt führen als jemand, der dort wohnt oder zumindest eine ganze Weile gelebt hat? Süddeutsche.de hat SZ-Korrespondenten in europäischen Metropolen gebeten, "ihre" Stadt anhand eines Fragebogens zu präsentieren. Peter Münch erklärt, warum es in Tel Aviv fast keine Fettnäpfchen gibt und wo die Nächte beginnen. Wo sie enden, ist klar: am Strand.

Stadt mit Blick auf Strand und Meer, spannend und entspannt zugleich - das ist Tel Aviv.

(Foto: Dmitry Pistrov/Fotolia)

Was macht Tel Aviv als Stadt aus - und was unterscheidet sie von anderen Städten?

Tel Aviv ist der perfekte Mix: orientalisch und westlich, sonnig und cool, spannend und entspannt, schnell und hektisch, doch am Strand entschleunigt und ruhig. Es ist eine Stadt zum Baden und zum Feiern - und all das kann man genießen, weil man sonst nichts verpasst. Denn die Sehenswürdigkeiten sind anderswo, zum Beispiel im 60 Kilometer entfernten Jerusalem.

Diese Sehenswürdigkeit dürfen Sie nicht verpassen:

Die Straßencafes und Strandbars.

Was ist noch sehenswerter - doch nur wenige Urlauber wissen davon?

Mit einem Ensemble von insgesamt 4000 Bauhaus-Häusern hat es Tel Aviv zum Unesco-Weltkulturerbe geschafft. Im Bauhaus-Center auf der Dizengoff Street gibt es Karten und organisierte Touren.

Welche Viertel sollte man unbedingt besuchen?

Neve Tzedek, das pittoreske, älteste jüdische Viertel, und den Flohmarkt in Jaffa.

Den schönsten Blick ...

... haben Sie auf die gesamte Küstenlinie und die beeindruckende Skyline vom Park in Jaffa aus.