StädtereiseBudapest für Anfänger und Fortgeschrittene

Reisetipps für eine Stadt, deren Anziehungskraft nichts etwas anhaben kann.

Von Irene Helmes

Einfach loslaufen

Eine gute Nachricht vorweg: Mindestens zwischen dem Pester Donauufer und dem Boulevardring Nagykörút gibt es keine Zeitverschwendung, keine falschen Wege. Selbst wer ziellos abseits der ganz großen Touristenpunkte spaziert, stößt zuverlässig auf Sehenswertes - mal ist das eine Kulturhalle, die wie ein gestrandeter Wal aus Glas und Backstein am Fluss liegt, mal ein Museum, dessen Fassade allein schon Kunst ist, mal ein historisches Mietshaus mit meterhoher Streetart in leuchtenden Farben, mal ein Bahnhof, prächtiger als eine Kirche.

Und wer nicht mehr hören kann, wie "fucking AWESOME, man!" der Pubcrawl gestern Nacht war (und das wird man ganz bestimmt hören, weil das Thema von einer bestimmten Art Budapest-Besucher in einem endlosen Staffellauf so begeistert wie lautstark auf offener Straße weitergereicht wird), der muss immer nur um ein paar Ecken biegen in ruhigere Gassen. Schon ist sie wieder ungestörter zu erleben: die Stadt, die zum Unesco-Welterbe zählt und nicht umsonst zu den beliebtesten Citytrip-Zielen in Europa.

Bild: anko_ter - stock.adobe.com 21. Juni 2017, 09:392017-06-21 09:39:08 © SZ.de/kaeb/sks