Ob Klogebühr oder "Fat-Tax", die Billig-Airline ist bekannt für ihre Sparkonzepte. Nun sollen die Passagiere selbst anpacken.
Ryanair ist nicht nur als Billig-Airline bekannt, sondern auch für die Sparideen von Chef Michael O'Leary: So löste etwa sein Plan, ein britisches Pfund pro Toilettengang an Bord zu verlangen, im Februar einen Sturm der Entrüstung aus. Die PR-Abteilung von Ryanair ruderte zwar zurück, der Chef habe nur gescherzt. Doch O`Leary machte seinen Mitarbeitern einen Strich durch die Rechnung und bestand darauf: Sobald es die entsprechende Technik dafür gebe - Münzeinwurf sei nicht praktikabel - werde die Benutzung der Toiletten zusätzlich kosten.
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Nun hatte der Chef scheinbar eine weitere Idee für seine irische Airline: Einem Zeitungsbericht zufolge plant Ryanair, kein Gepäck mehr am Check-In-Schalter anzunehmen.
Vom kommenden Jahr an sollen Passagiere ihr Gepäck bis zum Flugzeug selbst tragen, berichtet die Financial Times. Angeblich will Ryanair so die Flughafengebühren reduzieren.
Schon jetzt ist die Gepäckaufgabe bei Ryanair nicht umsonst: Mindestens 15 Euro muss der Fluggast bezahlen. Bereits vom kommenden Oktober an solle das Selbertragen an einigen europäischen Airports getestet werden. Passagiere könnten zunächst zwar weiterhin ihr Gepäck aufgeben, müssten dann aber eine noch höhere Gebühr als bisher entrichten.
Die Mitnahme von zwei oder mehr Taschen durch die Sicherheitskontrolle soll kostenlos bleiben. An Bord des Flugzeugs sei weiterhin nur ein Gepäckstück erlaubt. Die übrigen Koffer sollten die Passagiere einfach neben die Maschine stellen.
Im Juni war Ryanair mit Gebühren für eine Kreditkartennutzung bei der Onlinebuchung vor Gericht gescheitert. Strafen müssen Passagiere jedoch zahlen, wenn sie das Ausdrucken der Bordkarte vergessen und ohne am Flughafen erscheinen. Zudem plant Ryanair die Einführung einer "Fat Tax" für zu dicke Passagiere.
Doch nicht nur Ryanair ist auf der Suche nach Möglichkeiten, die Flugkosten zu senken, auch andere Airlines sind um zusätzliche Einnahmen bemüht - und verlangen etwa hohe Gebühren für Übergepäck.
Den Fluggesellschaften kann geholfen werden: Sparvorschläge für Airlines - sicher haben Sie auch kreative Ideen für Billigflieger & Co? Dann schreiben Sie sie hier auf!
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(sueddeutsche.de/kaeb/dpa/bgr)
BND und Syriens Geheimdienst
Träumen, planen, reisen
Ich reise immer nur mit Handgepäck.
Wieso soll ich also mitbezahlen, wenn meine Mitreisenden für 3 Tage den halben Kleiderschrank mitnehmen?
Mit dem gesparten Geld kann man leicht ein paar Kleidungstücke im Hotel waschen/reinigen lassen.
Vielleicht sollten sie einige Nur-Handgepäck Flüge einführen.
die idee ist doch äußerst kreativ. wenn dadurch die preise dauerhaft niedrig bleiben, finden sich garantiert viele sparfüchse die da mitmachen. es muss ja keiner mit ryanair fliegen, wer seine koffer nicht schleppen will, kann auf genügend andere airlines ausweichen.
und heute morgen im radio bei antenne bayern gehört: ryanair überlegt, sich die nutzung der toilette auch noch bezahlen zu lassen. ob gute idee oder nicht - das sei mal dahingestellt. aber: auf allen volksfesten muß man auch für den gang auf örtchen löhnen. das wird auch hingenommen...
10 l Flugbenzin mitbringen, warum nicht?
Sich mit der Flugbegleiterin gegen Geld vergnügen, sofort.
Ryan-Air find ich gut.
...von diesen Umsetzungen kommen werden und den völlig unnützen "ich - fliege - gerade - mal - nach - New - York - um - schnell - noch - ein - paar - schuhe - zu - kaufen -Flugverkehr" lindern, desto besser.
Diejenigen, welche solchen Billigflugtourismus wahrnehmen, sollen auch dafür zahlen.
Und zwar jeden Schwachfug den sich die Airlines ausdenken und umzusetzen versuchen.
Wie wäre es dennn mit dem Einsparen von Flugkapitän und Co-Pilot?
Die paar Knöpfe und Hebel können doch bestimmt auch zwei aufgeweckte Passagiere betätigen; natürlich nicht ohne dafür Gebühren zu verlangen im Sinne von Fortbildung auf dem Weg in den Urlaub.
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