Naturwunder in ChileEs muss nicht immer Patagonien sein

Den weiten Weg zur Südspitze des Landes können sich Touristen sparen: Unweit der Hauptstadt Santiago gibt es spektakuläre Wanderziele, schneebedeckte Vulkane - und handtellergroße Vogelspinnen, die über den Weg krabbeln.

Der Vulkan Antuco ist bereits lange vor der Ankunft im Nationalpark Laguna del Laja vom Bus aus zu sehen. Anfang Dezember, im chilenischen Frühsommer, bedeckt Schnee noch einen großen Teil seines rund 2900 Meter hohen, ebenmäßigen Kegels aus schwarzem Sand und Geröll. Je näher man dem Koloss kommt, umso mehr verschwindet die Vegetation aus struppigen Ginsterbüschen und gebückten Bäumen. Der Antuco steht inmitten eines riesigen Feldes von erstarrter Lava - mit der smaragdblauen Lagune zu seinen Füßen. Der Parque Nacional Laguna del Laja liegt nur rund 500 Kilometer südlich von Santiago - für chilenische Verhältnisse ein Katzensprung.

Bild: dpa-tmn 1. Dezember 2011, 13:292011-12-01 13:29:46 © Andrea Löbbecke, dpa/dd