Der Eiffelturm in Paris erlebt derzeit einen riesigen Besucheransturm. Die Behörden denken über Zugangsbeschränkungen nach.
Dem Pariser Eiffelturm droht die Überfüllung: Derzeit besuchen bis zu 35.000 Menschen täglich das Pariser Wahrzeichen. "Viel mehr Menschen sollten es nach Möglichkeit nicht werden", sagte eine Sprecherin in Paris. Die Wartezeit betrage zu Spitzenzeiten schon jetzt zwei bis drei Stunden. Im ersten Halbjahr hätten bereits mehr als drei Millionen Besucher den Eiffelturm besichtigt.
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Seit Anfang des Jahres lassen sich Eintrittskarten für die meistbesuchte, kostenpflichtige Sehenswürdigkeit der Welt auch im Internet bestellen. Besuchern wird geraten, den Turm möglichst am frühen Abend anzuschauen.
Der berühmte Turm sollte eigentlich nur für die Dauer der Weltausstellung 1889 in Paris stehen - und war zunächst alles andere als beliebt, zumindest bei berühmten Kritikern. Doch Besucher fanden die Konstruktion so faszinierend, dass sie bleiben durfte. Allein in der ersten Jahreshälfte 2010 wurden 3,2 Millionen Besucher gezählt.
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(dpa/dd)
Träumen, planen, reisen
Ein Besuch des Eifelturms verlangt einem wirklich eine Menge an Geduld und Verständnis ab. Wir gehören zu den 3,2 Millionen Besuchern in der ersten Jahreshälfte 2010 und haben jede Menge Zeit unter dem Eifelturm in einer Schlange verbracht.
Aufgrund seiner Größe ist es gar nicht schwierig den Eifelturm in Paris zu finden. Die richtige Schlange zum Eintritt zu finden, gestaltet sich schon etwas schwieriger. Auf der einen Seite gibt es verschiedene Einlässe, je nachdem ob man schon eine Eintrittskarte hat oder nicht. Auf der anderen Seite it es ziemlich schwer zu erkennen, wo eine Warteschlange aufhört oder wie lang diese ist. So sind wir jede Schlange von Beginn an nach hinten durchgelaufen, um das Ende zu finden und die Länge einschätzen zu können. Da sich diese kreuz und quer, hoch und runter ineinander verschachteln hat man da einige Meter zu laufen. Trotzdem lohnt es sich, da einige Schlangen viel kürzer sind als andere.
In der Reihe der Wahl angekommen, heisst es dann Geduld haben und Nerven behalten. Von hinten und vorne wird gedrängelt und aus Einzelpersonen werden plötzlich Großfamilien.
Nach ein oder zwei Stunden hat man es endlich geschafft und darf auf das Wahrzeichen von Paris. Die Aussicht ist sehr schön und natürlich lohnt es sich hier oben gewesen zu sein. Aber der Preis ist hoch. Hat man es nämlich auf den Turm geschafft, möchte jeder der gerade auch hier oben verweilt alles auskosten und andere Besucher werden einfach ignoriert und ausgeblendet. Sowas kann sehr anstrengend sein.
Hat man irgendwann das Gefühl alles gesehen zu haben und möchte den Weg nach unten antreten, geht der Spass von vorne los. Auch hier oben steht eine lange Warteschlange zum Fahrstuhl und man bekommt nochmal genügend Zeit die Leute vor und hinter einem zu beobachten.
Zusammendfassend kann ich sagen, dass der Eifelturm ein sehenswertes und gigantisches Bauwerk ist und ein Besuch der Plattformen sehr lohnenswert. Man muss jedoch Zeit, Geduld und gute Nerven im Gepäck haben, damit der Spass daran nicht verloren geht.