Am Jahrestag von 9/11 hat sich US-Präsident Obama in seiner Lieblingsrolle präsentiert: Er gab den Versöhner zwischen den Lagern und forderte die Amerikaner auf, an die eigene Stärke zu glauben. Doch nun ist die Zeit der noblen Reden vorbei: In der Realität steht Obama miserabel da und muss Hunderttausende Jobs schaffen. Sein Schicksal wird von der Ökonomie bestimmt.
Die Nation hat innegehalten, wenigstens für ein paar Stunden. In einem außergewöhnlichen, weil viel zu seltenen Moment innerer Einheit haben am Sonntag alle Amerikaner ihres Schicksalstages gedacht. Und in ihrer Trauer haben sie sich aufgerichtet an ihrem Präsidenten: Streng, steif und doch sehr würdig hat Barack Obama sein Volk ermutigt, als Lehre von 9/11 und angesichts größter Krisen auf sich selbst zu vertrauen - "auf den Charakter unseres Volkes, auf die Widerstandskraft unserer Nation, auf die Dauerhaftigkeit unserer Werte". Solche Fahnenappelle zu nationaler Konkordanz gehören zum Pflichtkanon eines jeden US-Präsidenten. Nur, bei Obama ist dies mehr. Seine nationale Karriere begann 2004 mit einer flammenden Rede, in der er seine Landsleute mahnte, die elende Kluft zwischen dem roten (republikanischen) und dem blauen (demokratischen) Amerika zu überwinden und sich zu dem zu bekennen, was sie gemeinsam ausmache: "Es gibt nur die Vereinigten Staaten von Amerika!" Vermittler über Gräben, Versöhner zwischen Lagern, das möchte Obama am liebsten sein. Das ist seine innere Stärke - und es könnte zugleich seine größte Schwäche sein. Denn nun, am Tag nach dem 11. September, beginnt wieder der Alltag, da verblasst der Schrecken des Terror, da leben die Amerikaner in der Angst um den Job und in banger Furcht vor einer nicht enden wollenden Wirtschaftskrise. Weshalb Obama miserabel dasteht: Weniger Landsleute denn je trauen ihrem Präsidenten noch zu, endlich mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Und weil ihr einstiger Hoffnungsträger obendrein verzagt und führungsschwach wirkte, wandten sich auch viele Anhänger ab. Immerhin, Obama hat mit seiner so cleveren wie feurigen Rede vor dem Kongress vorige Woche neue Hoffnung geweckt. Das war, nach Wochen politischer Agonie, ein Akt der Wiederauferstehung: Der Präsident umwarb die Republikaner, sein bis zur Langeweile pragmatisches Job-Paket setzt sich aus Ideen zusammen, die allesamt irgendwann einmal von der Opposition selbst vorgeschlagen worden waren. Obamas "American Job Act" ist insofern ein Angebot zur Zusammenarbeit, zur Vernunft. Falls die Republikaner diese Offerte ausschlagen, droht ihnen der Präsident den Kampf an: Dann wird er mit seinen Vorschlägen vors Volk treten und die Rechte des Landesverrats zeihen - weil sie statt nach einem nationalen Kompromiss nach parteiischem Gezänk und Konflikt trachtet. Es ist eine Doppelstrategie: Im allerbesten Fall kann sein Job-Plan bis zum Wahltag im November 2012 zwei Millionen Menschen in Arbeit bringen - andernfalls ist es das Programm, mit dessen Hilfe er sich einschießen wird auf die Republikaner. Nicht im Kampf gegen den Terror, sondern an dieser Front wird sich des Präsidenten Schicksal entscheiden: Entweder überwindet Obama die ökonomische wie politische Stagnation - oder die Ödnis bezwingt ihn.
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US-Präsident Barack Obama. (© AFP)
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(SZ vom 12.09.2011/mati)
Debatte über Militäreinsatz in Syrien
Folgt man der These, daß Politik der Spielraum ist, den die Wirtschaft ihr läßt (Dieter Hildbrandt), heißt das dann nicht zwangsläufig, daß die Stagnation der Wirtschaft auch zur Stagnation der Politik führt?
Würde dann nicht nur die Umkehrung der Rollen von Wirtschaft und Politik wirklich eine Lösung der Probleme ermöglichen?
Sieht man sch z.B. die sog. Arbeitsmarktpolitik hierzulande an, schmückt sich die Politik doch regelmäßig mit fremden Federn, zumindest, soweit Menschen wirklich in Arbeit kommen. Alles, was sonst an Arbeitsmarktmaßnahmen verkündet wird, ist reine Augenauswischerei.
Und selbst wenn Obama ein entsprechendes Gesetz auf den Weg brächte, um Arbeitsplätze zu schaffen, ist er damit auf Gedeih und Verderb der Wirtschaft ausgeliefert. Und man sollte meinen, er wisse das.
der Geschichte ist, dass die jetzige Pleite- Situation der USA auch Folge ihrer Reaktion auf 9/11 ist und Al Quaida ihr Ziel erreicht hat.
Wir sehen gerade wie die 2. Supermacht nach Russland langsam untergeht.
Mit Obama können sie wieder zu alter Stärke zurück kommen - vielleicht.
Sollte er nächstes Jahr durch einen Republikanern abgewählt werden, ist die USA in 5 Jahren vollends am Boden.
Mit der beispiellosen Aktion 9/11 haben die ReGIERenden der USA dem eigenen Volk den Krieg erklärt.
Und unsere Mainstream Medien verbreiten wider besseres Wissen noch immer die Version mit den 19 Teppichmessern, wohl wissend, dass im - erst nach Potesten der Opfer-Angehörigen einberufenen 9/11-Untersuchungsausschuss - auschließlich Strohmänner von Bush und Cheney saßen und dass das Untersuchungsergebnis schon schriftlich vorlag, als der Ausschuss das erste mal zusammentrat.
"Preemptive Warfare" und die dabei zu erwartenden Waffenschieberprofite sind die wahren Gründe für 9/11.
"Preemptive Warfare" bedeutet, dass die US-ReGIERung einen Staat präventiv mit Krieg überziehen darf, aus dem ein Terroranschlag gegen die USA drohen könnte.
Damit können die USA theoretisch JEDEM Land den Krieg erklären, wenn die CIA-Maulwürfe nur gut genug vorarbeiten. Die Perspektiven der Rüstungsindustrie sind entsprechen gigantisch.
Obama ist nur ein Erfüllungsgehilfe der 9/11-Hintermänner (Drohneneinsatz, Guantanamo, Bradley Manning, Südamerikapolitik, ...) und als solcher natürlich der denkbar beste Mann
Guten Morgen!
Das Politbüro befahl den medialen 9/11 - Gedenk-Paradezug auf dem Platz des himmlichen Gleichschritts?
Was wirklich geschah, darf nur geahnt werden und in Schmuddel-Blogs, welche von den hohen Richtern der medialen Weisheit Verachtung gestraft, thematisiert werden.
Trotz der medialen Politkommissare, gibt es mutige Zeitgenossen, welche sich mit ihrer nicht genehmigten, dem Zensor unterworfenen Wahrheit, an die Hirne getrauen, den Gleichschritt der Massenindoktrination der toten Fische zu durchbrechen und gegen diesen lethargisch hirntoten Strom anzuverschwören.
So gibt es im weltweiten Netz einige Zeitgenossen, welche Impulse setzen, die Hirntätigkeit doch noch anzuregen. Ein solcher, dem System unangenehmer Zeitgenosse könnte z. B. ein gewisser Dr. Alan Sabrosky in einem Interview vom 13.07.2011 in einem Beitrag einer nicht unbekannten Video-Plattform über die Anschläge des 11. Septembers, sein?
Mögen sich die Fischlein, egal in welcher Richtung sie schwimmen oder treiben, ihre eigenes Bildlein formen?
Mit freundlichen Grüßen
Nuwanda
Wieso vermuten Sie bei 9/11 Gier als Motiv? Waren das nicht eher Frust, Zorn, Rache- und Machtgelüste?
Aktuell umgebracht durch Gier (anderer) werden viele 100000 Menschen in Somalia und Kenia. Oder glauben Sie im Ernst, das Gebahren unserer Finanzhais (z.b. Spekulation mit Lebensmittel) hätte nichts mit der Hungersnot zu tun, die sei schließlich durch Dürre verursacht?
Paging