Während sich Jungstar Guttenberg als Verteidigungsminister noch beweisen muss, ist Schäuble auf das Amt des Finanzministers bestens vorbereitet. Dennoch tritt er sein bisher schwerstes Amt an.
Wolfgang Schäuble als Bundesfinanzminister, Karl-Theodor zu Guttenberg als Bundesverteidigungsminister: Die Personalie Schäuble ist für die meisten überraschend, weil man sie nicht erwartet hat.
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Wolfgang Schäuble: Er soll der neue Finanzminister werden - eines der wenigen Ämter, das der 67-Jährige noch nicht innehatte. (© Foto: dpa)
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Wolfgang Schäuble hat sich, wenn man so will, ein Leben lang auf das Amt als Finanzminister vorbereitet: Er hat sein Berufsleben als Regierungsrat am Finanzamt begonnen, und später, als er seine politische Karriere als Landtagsabgeordneter begann, war er Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Steuerrecht. Und gerade in letzter Zeit hat er viele Reden zur Finanzpolitik gehalten.
Guttenberg hat in seiner kurzen politischen Laufbahn auf vielen Terrains Beachtung gefunden - auch auf dem Gebiet der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist er schon hervorgetreten. Er war der Außenpolitiker der CSU, bevor er Wirtschaftsminister wurde. Wenn er nun wirklich Verteidigungsminister wird, dann ist das nicht nur der Koalitionsarithmetik geschuldet, sondern auch den Interessen Guttenbergs.
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Bundesverteidigungsminister: Das war das Amt, das auch Franz Josef Strauß bekleidet hat. Das verpflichtet. Strauß musste allerdings wenig ruhmreich abtreten. Das muss Guttenberg besser machen.
Wolfgang Schäuble hat schon gezeigt, was er kann; Karl-Theodor zu Guttenberg muss es noch zeigen. Guttenberg ist ein noch ziemlich unbeschriebenes Blatt, Schäubles Blatt ist so dicht beschrieben, dass kaum noch etwas drauf passt: In seiner ersten Amtszeit als Innenminister unter Kanzler Kohl war er der Manager der deutschen Einheit.
Er hat die Deutschen vertragstechnisch zusammengeführt. In seiner zweiten Amtszeit als Innenminister unter Kanzlerin Merkel hat er versucht, die Alt- und die Neubürger in Deutschland zusammenzuführen. Wie kein Innenminister vor ihm hat er sich um die Integration gekümmert. Sein Ruf als "Law-and-Order"-Minister dürfte ihn nicht gefreut haben. Er hat sich immer anders gesehen. Deshalb ist für ihn das neue Amt auch eine Erlösung.
Auf das Zusammenführen in zwei Amtszeiten als Innenminister folgt nun das Herausführen: Als Finanzminister muss er Deutschland aus dem Schuldensumpf führen. Die Aufgabe ist schwer, sie ist noch schwerer als es die Aufgabe Schäubles einst als CDU-Vositzender nach Kohl war. Da sollte er die CDU aus dem Spendensumpf führen. Es war, wie man weiß, eine Sisyphosaufgabe. Auch den Sisyphos hat Schäuble also schon geprobt.
Er kann sich jetzt wieder die Anweisung an Sisyphos auf den Schreibtisch stellen, die Hans Magnus Enzensberger vor fünfzig Jahren in einem Gedicht geschrieben hat: "Was du tust, ist aussichtlos. Gut: du hast es begriffen, gib es zu, aber finde dich nicht damit ab, Mann mit dem Stein. Niemand dankt es dir."
Zoff im Bundesgerichtshof: Eine Personalie führt zu heftigen Verwerfungen – die Akte Karlsruhe. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/dpa/AP/mati/gba)
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Ich weiss nicht ob HERR SCHAEUBLE hier gute Arbeit leisten kann, Natuerlich ist ER der
SPD recht, denn besser als Herr STEINBRUECK kann's wohl momentan niemand auf die
Reihe bringen, 67 JAHRE ist er jung aber zu ALT fuer eine neue Regierung, ausserdem was ist mit dem 100.000 DM Koffer ? ZWEI eidesstattliche Versicherungen die in dieser
Republik offensichtlich niemand stoerten, Fazit: FEHLBESETZUNG !
Mittels geistiger Lilliputaner geht gar nichts.
Die BRD gehört unter ein Skalpell. Die scheinbar unmerklichen Wucherungen haben metastasenhafte Ausmaße angenommen. Der Patient lahmt an nahezu allen Stellen. Aktivität entfaltet er nur dort, wo er an weiteres Gift rankommt oder ranzukommen hofft.
Warum wird nicht echt bilanziert? Ganz einfach: dann wäre gleich Schluss. Aber man versucht die Exodusbestandsaufnahme hinauszuzögern wo und wie es nur geht.
Dass Schäuble dieses Amt übernimmt, lässt vermuten, dass alles nur noch abgefackelt werden soll.
Das deutsche Volk wurde wieder einmal reingelegt. Heribert Prantl darf das nicht zum Ausdruck bringen. Wir dürfen das, das jedoch ohne jegliche Wirkung.
In dieser Nation herrscht eine Lethargie, eine Untergangsmentalität ohne einen Versuch von Gegenwehr.
Ich finde das unwürdigst. Die gleichen Fehler, die damals in die Diktatur führten, werden und wurden wiederholt.
Jetzt liegt es an den Medien, für andere Kräfte zu sorgen. Das kann doch nicht sein, dass eine Clique regiert, welche die Republik gegen die nationalen Interessen steuert, schlicht auf die Felsklippen verfrachtet.
Guttenberg wurde aus dem gleichen Grund Verteidigungsminister wie sein Vorgänger: Man musste ihm und der CSU irgendein Amt zuschanzen, wo nicht all zuviel Schaden angerichtet werden kann. Auf welchem Pulverfass er nun sitzt, wird er allerdings feststellen, wenn Afghanistan bald explodiert. Das wird dann das Ende des PR-Barons sein.
Schäuble als Finanzminister ist allerdings eine gute Nachricht. Nicht weil Schäuble als Finanzminister so viel taugen würde, aber immerhin ist er dann nicht mehr Innenminister.
Nun machen sie in Berlin den Bock zum Gärtner, der Mann, der uns bis Dato nicht beweisen konnte wer ihm einst einen Koffer voller Geld überreichte (in der Schweiz) und auch noch bei
Äffäre des Karl Heinz Schreiber,mitmischte, wird der Hüter der Finanzen.
Aber die Kanzlerin war ja auch einst Propagandasekretärin der FDJ, nur darüber spricht man nicht, jedenfalls nicht öffentlich. Uns wird schon einiges zugemutet von den Machtinhabern in Berlin, aber die Mehrheit derer, die zur Wahl gingen wollte es so, das ist Fakt.
Mich wundert in diesem unserem Lande (frei nach Bimbeskanzler Kohl) nichts mehr, auch nicht, wenn mein Kommentar gekaenzelt wird wie das auf neudeutsch genannt wird, wenn Artikel 3 Absatz eins, des GG,ignoriert wird.
Maultaschen nicht mehr glaubwürdig genug alte Menschen zu pflegen aber einer bei dem 100.000 DM verschwunden sind taugt als Innenminister und Finanzminister. Bitte weck mich jemand auf ich habe glaube einen Alptraum.
Paging