Vor der Bundestagsabstimmung zum Euro-Rettungsschirm EFSF wirbt Angela Merkel an der Parteibasis um Unterstützung für die Pläne der Regierung. Gleichzeitig fordert die Kanzlerin aber auch ein hartes Durchgreifen gegen notorische Defizitsünder. Staaten, die sich nicht an die Stabiltätskriterien halten, sollen zukünftig "vor dem EU-Gerichtshof verklagt werden können".
Wenige Tage vor der Abstimmung zum neuen Eurorettungspaket hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Pläne der Regierung für die Euro-Rettung verteidigt. Am Montagabend schwor sie die Parteibasis im Südwesten auf die Notwendigkeit der Hilfsleistungen ein, um den Euro zu stabilisieren. "Deutschland ist stark, weil der Euro stark ist", sagte Merkel auf einer Regionalkonferenz in Karlsruhe.
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Angela Merkel auf der CDU-Regionalkonferenz in Karlsruhe: Die Bundeskanzlerin wirbt um Unterstützung für die Pläne der Regierung zur Euro-Rettung - und fordert ein härteres Durchgreifen für die Zukunft. (© dapd)
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Gleichzeitig knüpfte sie die Rettung aber auch an klare Vorgaben. Solidarität könnten nur diejenigen erwarten, die sich der Verschuldung entgegenstemmten, sagte Merkel mit Blick auf Griechenland.
Auf Forderungen, Griechenland in eine Insolvenz gehen zu lassen, entgegnete die Kanzlerin: "Wir sollten nichts entscheiden, wo wir dann am nächsten Morgen feststellen, dass wir die Welt in Brand gesetzt haben." Bereits die Bankenkrise habe die Weltwirtschaft an den Rand einer Katastrophe geführt, niemand könne voraussagen, was geschehe, wenn ein Euro-Land pleitegehe.
Vielmehr müsse alles unternommen werden, um solche Notfälle in Zukunft zu vermeiden. Dazu müsse Europa klare Regeln für die Mitgliedsstaaten entwickeln. "Ich bin dafür, dass die Staaten vor dem EU-Gerichtshof verklagt werden können, die sich nicht an die Stabilitätskriterien halten", betonte die CDU-Vorsitzende.
Der Euro lasse sich nur durch eine Änderung der EU-Verträge langfristig stabilisieren. Sie werde dafür kämpfen, dass es künftig die Möglichkeit gebe, gegen notorische Defizitsünder vorgehen zu können. Nötig sei, "dass da Durchgriffsrechte bestehen, die diese Haushalte für null und nichtig erklären."
Zu den weiteren Themen der Konferenz zählten unter anderem das Fehlen eines konservativen Profils, sowie die schlechte Öffentlichkeitsarbeit der Partei. Nach dem Papst-Besuch in Deutschland stellte die Kanzlerin außerdem bewusst die christlichen Wurzeln der CDU heraus. Aus ihnen ziehe die Partei seit 65 Jahren unverändert ihre Kraft. Die sittlichen und geistigen Kräfte des Christentums bildeten die Basis des Handelns.
Zu dem Treffen waren 1300 Parteimitglieder aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland gekommen. Angela Merkel reagiert mit den Regionalkonferenzen auf die Unruhe an der Parteibasis. Die Treffen dienen der Vorbereitung auf den Bundesparteitag Mitte November in Leipzig. Die letzten beiden Konferenzen sind am 30. September in Neumünster und am 4. Oktober in Magdeburg.
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(dpa/Reuters/bero)
Debatte um Militärintervention in Syrien
Wie bitte soll das funktionieren?
Der Präsident des BVG hat in den letzten 2 Tagen deutlich gemacht
in ARD und ZDF das dieses innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nur möglich wäre wenn das GG durch eine Verfassung
ersetzt würde ,,die mit einer Volksabstimmung zu bestätigen sei"!
Was für eine Vorstellung hat Fr.Merkel da,oder Fr.v.d.Leyen von der ja auch nichts anderes zu erwarten ist und war!Deutschland ist ein souveräner Staat und bleibt es auch wie Prof.Voßkuhle es sagte!
Das bleibt Griechenland,Spanien,Italien auch!!!
Das ist ihr Recht!Viele Verträge sind einfach schlampig ausgehandelt
und hinterläßt viele Lücken!Viele Leute schreien in der Politik der
Fehler liegt bei den anderen(Obama gestern)!Probleme werden seit
über 20 Jahren zu Hause nicht gelöst!Wie soll das in Europa
funktionieren!Alles schimpft zu Recht in den Südlichen Ländern über eine aufgelasene Bürokratie!Die haben wir hier in Deutschland in den Verwaltungen auch!Bundesländer nehmen Kredite auf um
im Öffentlichen Dienst ein13.Monatsgehalt zu zahlen obwohl sie das gar nicht können!Wenn nicht regelt das der Länderfinanzausgleich!
Das im Europäischen Sinne wäre die absolute Katastrophe!
Es muß gespart werden an den richtigen Stellen!Das Märchen v.d.
besseren Bildungspollitik läuft seit 1982!Groß passiert ist nichts!
Noch einmal bis zum Erbrechen !Der Chef der Lehmann Brothers
David F. hat beim Meeting in Davos im ,,Jahre 2006"ernst darauf
hingewiesen das seine Bank nicht mehr lange kapitalgedeckt sei!
Das ist kein Witz und jeder kann das nachlesen!Es wurde ignoriert
und sogar belacht!Dann hat es gekracht und keiner hat die wesentlichen Schritte unternommen die wirklich notwendig waren!
Jetzt ist die Sache wieder da,weil dumme Politiker sich von Lobbyisten beeinflussen lassen!Prof. Voßkuhle hat ja in seiner zurückhaltenden Art gestern klar gelegt das das BVG schon einen Plan B in der Tasche hat um eine weitere Verschuldung Deutschlands notfalls durch eine einstweilige Richterliche Anordnung zu stoppen!Obwohl er keine
Zahl erkennen ließ haben mehrere Richter und der ehemalige
Präsident des BVG Prof.Papier geäüßert das der Betrag,des Bürgens die Grenze eines normalen Bundeshaushaltes nicht überschreiten darf!Das ist klar!Neue Verträge aushandeln?
Wie lange soll das dauern?5oder 10 Jahre?Eines steht fest!
Keines der Länder wird Souveränität an einen Verwaltungsapperat
abtreten,denn es gibt ja noch nicht einmal ein Parlamen
aussehen? Fahnen auf Halbmast, von jemandem Geld verlangen, der kein's hat? Am besten wäre, die Politiker einsperren, die das verursacht haben. Aber das ist ja das Problem, ein Politiker kann machen, was er will, er kann nie zur Verantwortung gezogen werden. Nicht wieder gewählt zu werden ist keine Strafe, denn diese Herrschaften haben ihre Schäfchen längst im Trockenen.......
Fordern ist kein Tun!
Seit Jahren ist die Umsatzsteuer auf Spekulationsgeschäfte machbar.
"Finanzkrise Führt endlich eine Finanztransaktionssteuer ein!
Eine Steuer auf Finanztransaktionen kann die Eurozone auch im Alleingang einführen. Unerwünschte Spekulationen würden so eingedämmt." (Zeit Online, 27.09.2011)
Deshalb ist Frau Dr. Merkel mitverantwortlich für das JETZT.
Vor Jahr-und-Tag noch als Madame. NON gefeiert.
März 2009:
Headline SpOn - Planungen für G-20-Finanzgipfel -
Madame Non setzt sich durch
Dezember 2010:
Headline SpOn - "Merkel stemmt sich gegen neue Notaktionen"
August 2011:
"In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" schreibt Soros: "Es war das deutsche Zögern, das die Griechenland-Krise verstärkte und zu der Ansteckung führte, die sie in eine Existenzkrise für Europa verwandelte. Nur Deutschland kann die Dynamik des europäischen Zerfalls umkehren." Vor allem Merkels Entscheidung, jedes einzelne Land statt der gesamten Europäischen Union für Zahlungsausfälle haften zu lassen habe die aktuelle Notsituation verursacht." (http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/grossinvestor-soros-merkel-schuld-an-euro-krise/4493102.html)
September 2011
Headline: Die fatale Selbsttäuschung der Angela Merkel
"In der Europäischen Union ist Deutschland der Anführer des Widerstands gegen jegliche Abschreibung auf Staatsschulden der in Schwierigkeiten geratenen Eurozonenmitglieder. Stattdessen befürwortet das Land Bailout-Einrichtungen wie die Europäische Finanzstabilisierungsfazilität und den ... Mechanismus zur Finanzstabilisierung, die gemeinsam bis zu 500 Milliarden Euro zur Verfügung haben. Dazu kommt noch der Internationale Währungsfonds mit weiteren 250 Milliarden.
Im Grunde handelt es sich ... um Refinanzierungseinrichtungen. Hochverschuldete Mitglieder ... können dort Kredite zu niedrigeren Zinsen bekommen, ... wenn sie sich im Gegenzug zu drastischen Sparmaßnahmen verpflichten. Kapital- und Zinszahlungen auf bestehende Schulden werden nicht angetastet. So erleiden die Gläubiger - hauptsächlich deutsche und französische Banken - keine Verluste durch ihre bestehenden Kredite, während die Schuldner Zeit gewinnen, um ihre Finanzen in Ordnung zu bringen. Dies ist zumindest die Theorie." (http://derstandard.at/1317018527995/Rettungsschirm-Die-fatale-Selbsttaeuschung-der-Angela-Merkel)
Im Kontext dies dann: "Verzichtet auf die Hälfte der Griechen-Schulden!" fordern 10 TOP-Ökonomen (FTD.de, 27.09