Thomas de Maizière leugnet, dass er ein deutsches FBI aufbaut - tut es aber dennoch. Bundespolizei und Bundeskriminalamt sollen zu einer Bundessuperpolizei zusammengelegt werden.
Die Sternstunde der Bundespolizei war die "Aktion Feuerzauber", die Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine Landshut. Das ist lange her, 33 Jahre. Damals hieß die Bundespolizei noch Bundesgrenzschutz. Aber der Ruf dieser Aktion hat sich auf die Bundespolizei übertragen. Das Wort Bundespolizei hat einen großen Klang, die Länderpolizei einen unverdient piefigen. Davon profitieren die aktuellen Pläne, Bundespolizei und Bundeskriminalamt zu einer Bundessuperpolizei zusammenzulegen.
Kommission empfiehlt neue Polizei
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Der Werthebach-Bericht, der diesen Vorschlag macht, enthält ansonsten eine Menge von Klein-Klein-Vorschlägen, die vom Bundesinnenministerium längst hätten verwirklicht werden können; dieses Versäumnis soll jetzt offenbar mit dem Ruf nach der großen Fusion überdeckt werden. Man braucht aber keine Fusion, um, beispielsweise, die "Sicherungsaufgaben" vom BKA auf die Bundespolizei zu übertragen. Derzeit sind es die teuren BKA-Beamten, die tagtäglich sichernd hinter Ministern und Staatssekretären herlaufen. Das hätte längst der Bundespolizei übertragen werden können.
Die Geschichte der Bundespolizei alias Bundesgrenzschutz ist die Geschichte des ständigen Ausbaus von Kompetenzen, die mit den Notstandsgesetzen von 1968 begann: Der Bundesgrenzschutz übernahm den Küstenschutz und den Objektschutz von Bundeseigentum, er wurde zur Begleitung von Demonstrationen herangezogen; das war für die Länder praktisch, effektiv und preiswert. Also hatten sie fürs Erste nichts dagegen. Als aber nach dem Wegfall der innerdeutschen Grenze und dem Abbau der Binnengrenzen in der EU der Grenzschutz Kapazitäten frei hatte, übernahm der Bund flugs die Bahnpolizei sowie die Sicherung der Flughäfen und des Flugverkehrs. Der damalige Bundesinnnenminister Otto Schily ließ 2005 ein umfängliches Gesetz schreiben, das etwas machte, was auch jedes Computerprogramm auf Knopfdruck kann: In 136 Gesetzen und Verordnungen wurde das Wort "Bundesgrenzschutz" durch "Bundespolizei" ersetzt. Damit war, ohne große Änderung der Rechtslage, ein kompetenzsaugendes Wort geboren.
Seitdem also gibt es eine Bundespolizei, obwohl das Grundgesetz klipp und klar sagt: Die Polizei ist Ländersache. Ursprünglich waren Bundesgrenzschutz und Bundeskriminalamt nur ausnahmsweise zuständig, für Sonderaufgaben und zur Unterstützung der Länder. Doch die Ausnahmen wurden immer zahlreicher. Das lag und liegt am Terrorismus: In der Zeit der RAF, unter dem Präsidenten Horst Herold, wuchs das BKA zu einer eindrucksvollen Polizeibehörde mit Weltruf; und in der Zeit des islamistischen Terrorismus ging die Bundespolizei (alias Bundesgrenzschutz) auf wie ein Hefeteig. Mit gewisser Zwangsläufigkeit rutschten immer mehr Kompetenzen zur Bundespolizei. Der Fusions-Plan der Werthebach- Kommission liegt auf dieser Linie. Er gibt der Superpolizei nicht große neue Kompetenzen. Aber die Planer vertrauen auf die normative Kraft des Faktischen: Wenn einmal so eine Superpolizei etabliert ist, wird sie auch neue Kompetenzen an sich ziehen.
Wenn der Vorschlag der großen Fusion leise und ohne Trara gemacht wird, liegt das daran, dass Werthebach und der Bundesinnenminister den Rat aus Schillers "Lied von der Glocke" beherzigen: "Gefährlich ist's, den Leu zu wecken / Verderblich ist des Tigers Zahn." Der Leu - das sind in diesem Fall die Bundesländer, deren Zorn nicht gereizt werden soll. Und des Tigers Zahn - das ist das Bundesverfassungsgericht. Es hat in einer Entscheidung vom 28. Januar 1998 betont, dass der Bundesgrenzschutz und das BKA nicht zu einer allgemeinen, mit den Landespolizeien konkurrierenden Bundespolizei ausgebaut werden dürfen. BKA und Bundespolizei müssen, so Karlsruhe, ihr "Gepräge" als Polizei mit begrenzten Aufgaben behalten.
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"Undercover" bei Paketzusteller GLS
Schon mehren sich die kritischen Stimmen,aber wehe wie in Aschaffenburg geschehen. Wenn Gaensterbanden Private Hauhalte ueberfallen und Gewalt anwenden,dann ist das Geschrei zu recht gross. Aber nicht fuer die allgegenwaertigen Bedenkentraeger,die in Sicherheit leben. Die Kriminalitaet hat sich auch hier heftig veraendet,dass sind Tatsachen,Grenzen gibt es fuer diese Leute schon lange nicht mehr. Die Grenzen bestehen nur noch in den Koepfen der Gutmenschen.
ich bin für mehr Polizei, auch für eine bundespolizei. Hauptsache, sie ist genauso demokratisch legitimiert und kontrolliert wie eine Länderpolizei.
Die Kriminalität hat sich dermaßen ausgeweitet, selbst auf dem Lande, selbst am hellichten Tag, das wir uns eine Polizei-Kleinstaaterei nicht mehr leisten können, wo einer nicht weiß, was der andere macht. Die kriminellen Herausforderungen sind zu groß geworden, von den terroristischen gar nicht zu reden.
Nur die im Elfenbeinturm sitzen, glauben, es sei alles noch wie früher
Zitation zu Neue Steuerungsmodelle
"Wir übten mit aller Macht.
Aber immer, wenn wir begannen zusammengeschweißt zu werden,
wurden wir umorganisiert.
Ich habe später im Leben gelernt, daß wir oft versuchen,
neuen Verhältnissen durch Umorganisation zu begegnen.
Es ist eine phantastische Methode.
Sie erzeugt die Illusion des Fortschritts, wobei sie gleichzeitig Verwirrung schafft,
die Effektivität vermindert und demoralisierend wirkt."
zugeschrieben dem römischen Offizier Gaius Petronius, ca. 80-100 n. Chr. in Köln
Ob die Erkenntnis von ihm wirklich stammt, wird als zweifelhaft angesehen. Falls nicht, ist es aber gut adaptiert an die von ihm bekannten Texte und Zitationen.
Noch ein Paar Zeilen zum Merkel-Stalker das mir das nicht in Vergessenheit gerät.
Er wurde in eine Psychiatrie untergebracht. Medien-Berichten zufolge, wird der politische Friedens-Aktivist mit Psychopharmaka behandelt, da er angeblich einen ?verwirrten Eindruck? gemacht habe.
In der ehemaligen DDR wurden anders denkende auch in Psychiatrien untergebracht und mit Elektroschocks und starken Psychopharmaka behandelt um sie Mundtod zu machen.
Ergo es hat sich eigentlich nichts verändert nur die Psychopharmaka sind besser und wirksamer geworden.
Schönes Wochenende F.G.Hanny
Linker Besuch bei der Kanzlerin und ein Friedensplan
http://regionalhilfe.wordpress.com/2010/10/28/linker-besuch-bei-der-kanzlerin-und-ein-friedensplan/
Mal ganz davon abgesehen, dass Sie offensichtlich kein gutes Händchen für die deutsche Sprache haben und ich mich hier nicht in einer Gerichtsverhandlung befinde - von welchen "Falschaussagen" sprechen Sie?
Paging