Thilo Sarrazin kann es nicht lassen und provoziert weiter: Er fordert drastische Kindergeldkürzungen für Familien, wenn die Kinder die Hausaufgaben nicht machen.
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat drastische Sanktionen für Familien gefordert, wenn deren Kinder ihren schulischen Pflichten nicht nachkommen. "Noch mehr Lehrer und noch mehr Förderung, das funktioniert nicht", sagte Sarrazin am Dienstagabend auf einer Diskussionsveranstaltung im Wiesbadener Justizministerium: Zweimal Hausaufgaben nicht gemacht, Kindergeld um 50 Prozent gekürzt", sagte Sarrazin. "Was meinen sie, wie auf einmal die Hausaufgaben gemacht werden." Es müsse gewährleistet sein, dass jedes Kind gerade in den ersten Schuljahren auch wirklich mitkomme, aber nicht über einen weiteren Ausbau der Sozialarbeit, sagte Sarrazin.
Thilo Sarrazin provoziert gerne. (© Foto: dpa)
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Nötig seien vernünftige Lehrpläne und eine konsequente Qualitätskontrolle. Für eine bessere Integration von Ausländern sei ein Umdenken bei der Bildungspolitik notwendig. Der frühere Berliner Finanzsenator, dem wegen seiner umstrittenen Äußerungen derzeit der Ausschluss aus der SPD droht, blieb in Wiesbaden bei seiner Migranten-Schelte.
Wer die deutsche Sprache nicht lernen wolle, müsse das finanziell zu spüren bekommen: "Integration ist zu 80 Prozent eine Bringschuld und keine Holschuld." Die unerwartet große Wirkung seiner Worte zeige, dass das Thema die Bürger bewege.
Im Vorfeld der Veranstaltung demonstrierten einige Dutzend Mitglieder vom "Wiesbadener Bündnis gegen Rechts" gegen die als rassistisch empfundenen Äußerungen des früheren Berliner Finanzsenators. Auch während der Gesprächsrunde wurde aus Protest ein Banner entrollt.
Linke spricht von "Pöbeleien"
"Es ist das passiert, was zu erwarten war: Sarrazin hat ein Forum geboten bekommen, bei dem er weiter seine kruden und verletzenden Thesen vertreten konnte, die auf Spaltung statt auf eine wirkungsvolle Integration abzielen", kritisierten die hessischen Grünen nach der Diskussionsveranstaltung, an der auch Landesjustizminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) teilnahm.
Hahn habe auf der Veranstaltung nicht einmal versucht, Sarrazin in die Schranken zu weisen. Die Linkspartei warf Sarrazin "Pöbeleien" vor. "Die Einladung Sarrazins hat ein bezeichnendes Licht auf das Integrationsverständnis von Minister Hahn geworfen", kritisierte die Linken-Landtagsfraktion.
Sarrazins abfällige Äußerungen gegenüber Migrantinnen und Migranten förderten rassistisch gefärbte Bilder und enthielten Stereotype, wie sie im rechtsradikalen Diskurs zur Stimmungsmache benutzt würden. Sarrazin hatte sich in Interviews wiederholt abfällig über Migranten geäußert und Hartz-IV-Empfängern bei Geldknappheit empfohlen, warme Pullover anzuziehen statt zu heizen.
Der Kreisverband Berlin-Spandau hatte neben anderen Parteigliederungen daraufhin seinen Parteiausschluss gefordert. Die Entscheidung über einen Ausschluss wird in spätestens drei Wochen erwartet.
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(APN/dpa/segi/plin)
Gesetzentwurf zum Betreuungsgeld
Unabhängig von der Unzulässigkeit, den Lebensunterhalt für KINDER mit schulischen Leistungsanforderungen zu verknüpfen, sollte sich Sarrazin als Verwaltungsfachmann mal fragen, wie denn sein Begehren schul- und verwaltungstechnisch reibungslos umgesetzt werden könnte: Wohl gar nicht. Das spricht wiederum gegen seine Qualifikation für den Job, den er auszuüben vorgibt.
Oder: Seine Auslassungen sind ohnehin nur als Provokation gedacht, um emotionale Stimmungen anzuheizen.
S.O. dafür halte ich Herrenreiter Sarrazin.
Zum Nachbustabieren: wir haben bildungsferne Migranten als Sklavenarbeiter zum stahlenden Aufbau in unser Land geholt, und tun es immer noch, wir haben aber nicht begriffen, dasss das MENSCHEN sind. Sie bekommen großartige Kinder, die wir dringend brauchen, die wir aber nicht zu uns einladen, soviel zur Bringschuld bei der Integration. Jeder dämliche Deutsche freut sich nämlich über die erstaunliche Gastfreundschaft in südlichen Ländern!
Ich rede hier gar nicht von Liebe, diese von Deutschen zu erwarten, wäre wirklich vergeblich.
Aber ich möchte im Zweifelsfalle auch KEIN deutsches Kind seinen Eltern ausliefern, die gerade das Kindergeld gekürzt bekamen. Ganz zu schweigen von wirklich überforderten Migranten Familien.
Was spricht gegen die Rütli Schule, die es geschafft hat, mit ein paar Sozialarbeitern das Blatt zu wenden.
Was spricht gegen Ganztagsschulen, auch um deutsche Kinder von solchen Eltern wie Herrn Sarrazin zu erlösen.
Nur ein paar Pfennige aus der Portokasse von Herrn Sarrazin, und es könnten schon Wunder geschehn.
Und, Herr Sarrazin, wann haben Sie das letzte Mal einen Asylbewerber zum Essen eingeladen???
Ja, ja, die bösen Hauptschulen, an denen die Situation sich zuspitzt. Warum, sind wir PLÖTZLICH von Monster Kindern umgeben???
Vielleicht sind wir von einer MONSTER Gesellschaft umgeben, die die Kinder zu dem macht, was ihr eigentlicher Antriebsgrund ist.
Die Kinder sind die Schwächsten und sie reagieren sofort auf eine Änderung der Atmosphäre, sei es in der Familie, sei es in der Gesellschaft.
Und unser Motto: Fressen oder Gefressen werden!!!
Es ist leider leider nicht so, dass man solche Äusserungen wie die von Herrn Sarrazin einfach nur als debil vernachlässigen könnte.
Tatsächlich repräsentiert er einen großen Teil der Stammtisch Meinungen, dass man ihm deshalb den Job entziehen sollte, ist ein anderes Problem, dass er besser nämlich in irgendeiner Eckkneipe als ewiger unsexiest man of the world aufgehoben wäre und unter dem Tisch, unter den er rutscht, liegen bleiben sollte, das kann man ihm leider in unserer zu seinem Wohlgefallen strukturierten Gesellschaft nicht nahelegen.
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