Waren die US-Soldaten auf einem Tötungseinsatz - ging es ihnen am Ende gar nicht mehr um die Festnahme des Terroristenführers? Inzwischen entsteht ein erstes Bild von den letzten Minuten Osama bin Ladens. US-Präsident Obama hatte vor einer Woche den Einsatzbefehl gegeben, nicht einmal Pakistans Regierung war eingeweiht. Das Protokoll der Aktion, die Details:
Washington, D. C., am vergangenen Freitagmorgen. Der US-Präsident schickt sich an, in die Südstaaten zu fliegen. Er möchte in Alabama die Schäden der Hurrikane besichtigen. Vor seiner Abreise gibt Barack Obama noch eine hochbrisante Order.
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CIA-Zeichnung des Villengeländes: Hinter diesen Mauern sollen sich Bin Ladens letzte Minuten abgespielt haben (© AP)
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Es ist der geheime Einsatzbefehl zum Zugriff auf Osama bin Laden.
Keine drei Tage später stürmt eine US-Sondereinheit das Versteck des Terrorführers im fernen Pakistan. Laut dem US-Sender ABC handelt es sich um 25 Männer der Navy Seals. Sie kommen mit Hubschraubern. Bin Laden setzt sich zur Wehr - weshalb er nach den ersten Angaben mit einem Kopfschuss getötet wird.
Inzwischen zeichnet sich ab, dass der Einsatzbefehl der Männer wohl nicht ernsthaft lautete: Capture or kill - festnehmen oder töten. Mehreren Quellen zufolge versuchten sie nicht wirklich, den Terroristenführer festzunehmen.
Ein Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates der USA wird von der Nachrichtenagentur Reuters so zitiert: "Das war ein Tötungseinsatz." Es habe ganz offensichtlich keinen Wunsch gegeben, Bin Laden lebendig in Pakistan zu stellen, schreibt die Agentur. Die Washington Post schreibt allerdings, Bin Laden hätte sich ergeben können: "Er hatte eine Wahl; etwas, das seine Opfer nicht hatten." Er hätte sich ergeben können, aber das habe er nicht gewollt, und darum hätten die Navy Seals getan, wofür sie ausgebildet worden seien: "Der erste Kopfschuss beendete die Sache mit Sicherheit, aber sie gaben ihm einen Double Tap." Das ist der Fachausdruck für einen zweiten Schuss direkt nach dem ersten.
"After a firefight, they killed Osama bin Laden" - so hat es Obama selbst in seiner Rede an die Nation ausgedrückt: "Nach einem Feuergefecht töteten sie Osama bin Laden." Nach dem Gefecht also, nicht im Gefecht.
Die Todesumstände des US-Staatsfeindes Nummer eins werden die Welt noch länger beschäftigen. Denn immer schwingt die Frage mit, ob die USA durch eine schnelle Exekution auf dem Feld einen langwierigen Prozess vor dem Kriegsgericht verhindern wollten - der womöglich Al-Qaida-Anhänger zu neuen Taten provoziert und den Kampf gegen die Terroristen weiter erschwert hätte. So droht nun allerdings Legendenbildung von Verschwörungstheoretikern, zumal Bin Laden schon schnell auf hoher See bestattet wurde und bisher kein Bild der Leiche publiziert wurde.
Obama war im Situation Room dabei
Die genauen Umstände der letzten Minuten Osama bin Ladens werden wohl erst durch weitere Recherchen in den kommenden Tagen beleuchtet werden. Fest steht: Bei der Militäraktion, die 40 Minuten gedauert haben soll, sind drei weitere Männer gestorben, einer davon ein Kurier, von dem noch die Rede sein wird.
Mehrere Kinder und Frauen hatten sich auf dem Anwesen aufgehalten. Eine der Frauen starb ebenfalls im Kugelhagel, Meldungen, wonach sie von einem der Al-Qaida-Kämpfer als menschliches Schutzschild benutzt worden sei, wurden inzwischen dementiert. Zwei weitere Frauen erlitten Verletzungen. Keiner der Amerikaner kam zu Schaden, allerdings verlor das Kommando einen Hubschrauber. Das Team flog nach der Operation gemeinsam mit einem anderen Helikopter zurück. Den defekten Hubschrauber zerstörten die US-Soldaten vorher.
Präsident Obama verfolgte vom Situation Room des Weißen Hauses aus den Einsatz. Wenig später, nachdem ein Gentest letzte Zweifel ausgeräumt hatte, trat er vor die Presse und verkündete die Nachricht: Osama bin Laden ist tot.
Es ist das letzte Kapitel einer Menschenjagd, die in der Geschichte beispiellos ist. Seit vielen Jahren, spätestens seit den Terroranschlägen des 11. September 2001 war der Begründer des Terrornetzwerkes al-Qaida der meistgesuchte Mann der Welt. Fast zehn Jahre später geht die "umfangreichste und frustrierendste" Fahndung der Geschichte (New York Times) innerhalb von 40 tödlichen Minuten zu Ende.
Streng vertraulich war die Mission bislang, doch nach deren erfolgreichem Abschluss werden immer mehr Details der Suchaktion bekannt. Es sind Informationen aus erster Hand. Vernehmbar stolz hat die US-Regierung die Journalisten mit Fakten gefüttert.
Die Rolle des Kuriers
Demnach suchten die US-Geheimdienste seit Jahren nach Figuren aus dem inneren Zirkel Osama bin Ladens. Einer seiner Kuriere interessierte die Ermittler besonders - ihm vertraute der vorsichtige Terrorführer, sagten gefangene Islamisten übereinstimmend aus. Allerdings kannten die Amerikaner den Verbindungsmann nur seinem Kampfnamen nach.
In geduldiger Detektivarbeit kamen die Agenten voran. Vor vier Jahren konnten sie den Kurier identifizieren, vor zwei Jahren ermittelten sie den ungefähren Ort, wo der Vertrauensmann mit seinem Bruder wohnte.
Der Durchbruch folgte im August 2010. Man lokalisierte den genauen Wohnort des Kuriers. Es handelte sich um ein Anwesen etwa 60 Kilometer nördlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, eine wohlhabende Gegend am Rande der Stadt Abbottabad.
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Protest gegen dritte Startbahn
Sobald Ousama Ben-Laden im Paradies angekommen ist, zur Zeit gibt es noch ein paar Probleme, man will ihn nicht reinlassen, wird er sich bei Ihnen melden, um mitzuteilen, dass er diese Hinrichtung als Abgang doch schon besser fand, als eine zeitaufwendige Gerichtsverhandlung, bei der dann am Ende ohne hin ein Todesurteil gestanden hätte. Dann schon besser sofort. Immerhin hätte er 10 Jahre darauf gewartet, die letzten 5 Jahre ein schönes Leben gehabt, schon fürs Paradies üben können: Sex, Essen und Beten. Weiterhin war durch diese Art der Hinrichtung (es war ja wohl ein Kopfschuss) angenehmer als aus den obersten Stockwerken der Türme sich in den Tod zu stürzen.
Ansonsten wird er Ihnen zu erkennen geben, dass er diese Bedenklenträgerei der Menschen im Westen verachte, da sie sich vor den Tod so fürchteten. Sein Wunsch war sowieso, als Märtyrer ins Paradies zu kommen und hofft, dass der Allmächtige eben keine Bedenken hat, das wäre dann natürlich eine große Enttäuschung. Sollte der Allmächtige keine Bedenken haben, gäbe es noch Problem für ihn. Er könnte nämlich dort im Paradies auf Menschen treffen, für deren Tod er mitverantwortlich ist. Darauf hätte er sich nicht genügend vorbereitet.
Als mein Neffe eines Tages mit einem T-Shirt mit dem Kopf des Massenmörders Manson auftauchte, habe ich ihn gefragt: Weißt du, wer das war? Ja , Manson. Weißt du, was der gemacht hat? Antwort: Keine Ahnung!...
So wird es einst mit jedem anderen Massenmörder auch geschehen. Man kennt vielleicht noch die Namen, aber weiß sonst, je mehr Zeit vergeht, desto weniger von ihnen. Von den vielen Märtyrern wird man nicht einmal mehr den Namen kennen. Alles verweht vom Wind der Zeit, bedeckt vom Sand des Vergessens.
Wer weiss heute noch vom Geheimbund der "Assassinen" vor tausend Jahren? Vergangen wie ein Spuk.
Wir züchten aus Geldgier eine junge Generation, die in Teilen zwischen körperlicher Gewalt und Mordlust nicht mehr unterscheiden kann. Aber wer jeden Tag mit irrealen Gewaltorgien berieselt wird, muss ja "verrückt" werden. Was falsch in unseren Medien läuft, ist doch für jeden Menschen klar erkennbar, aber Keinen interessiert diese Verrohung und jeder will auch eine dauernde Steigerung der Extreme als Reizkitzel, sonst ist das Leben ja so langweilig.
Unseren "Reichen" dieser Welt sind die Armen doch in den meisten Fällen gleichgültig, bestenfalls Mittel zum Zweck des Reichwerdens. Das Ergebnis ist eine tragische Hilflosigkeit und Ungebildetheit, die sich nur in einer extremen Kinderzunahme zeigt.
Aber auch in einer durch Despotie und Religion erzwungenen Unfähigkeit die Armut zu begrenzen.
Das Leben unserer Weltbevölkerung ist ein einziger Intelligenztest und wie es scheint, sind wir alle auf dem besten Weg diesen Test nicht zu bestehen und damit das Leben aller Menschen in extreme Gefahr zubringen, die Indizien sind für die Sehenden unübersehbar.
Es ist nicht Recht unschuldige Menschen egal welchen Glaubens zu ermorden und jehne Massenmörder, die die Befehle dazu erteilen, um sich dann in einer schönen Villa zu verstecken, sind auch nicht die Größten.
Nur - unser Recht ist geschaffen um das Zusammenleben der Menschen in Frieden zu ermöglichen. Wer eine Geisel nimmt, muss auch bei uns immer damit rechnen, nicht abgeurteilt zu werden, sondern erschossen zu werden.
Auch das ist Recht. Wer die Menschen dieser Welt als Geisel nimmt, muss er nicht auch mit dieser Konsequenz rechnen? Auch ein Hittler hat ein ganzes Volk als Geisel genommen...
Das Recht, so habe ich heute den Eindruck, wird heute mit allen Möglichkeiten, je nach zur Verfügung stehendem Geld, nach Bedarf mit Hilfe von Rechtsfachleuten zurecht genutzt. Das ha
Das lernen die Seals aber anders. Einmal Kopf, einmal Brust. Wieder so eine unstimmige Behauptung.
Hubschrauber kaputt, Schutzschild-Frau erschossen, 3 Kinder tot. Na wenigsten haben sie dieses unrasierte Subjekt zweimal in den Kopf geschossen. Doppelt genietet hält halt besser und dann ab damit zu den Fischen.
Liebe Amis es muß noch viel geübt werden - aber ihr seid schon auf dem richtigen Weg. Weiter so!!!
"Angesichts bestehender breiter Zweifel zu 9/11, sehe ich hier nur die Beseitigung
eines möglicherweise unliebsamen Zeugen."
Wir, die Terror- und Völkerrechts-Experten im SZ-Forum, sind uns doch eigentlich allesamt einig, dass 9/11 ein Inside-Job war. GWB hat, unter Regieanweisungen des Mossad, eigenhändig das WTC in die Luft gejagt. Das beweisen unzweifelhaft, unzählige, äh, Dinger. Dingsbums-Sachen, die man überall fand. Sowie Kamerabilder, die das ganze, äh, halt zeigen. Und nicht zu vergessen, die jüdischen Büroangestellten, die am Vortag von den Dings angerufen wurden, am 11.9. ja nicht ins Büro zu kommen, weil man das halt sprengen wollte. (Einer von denen hat halt nicht dichtgehalten, so kam das raus ...).
Nachdem also nur die Neocons und die Israelis beteiligt waren: Warum soll Osama bin Laden ein "unliebsamer Zeuge" gewesen sein? War er vielleicht Hausmeister im WTC oder Parkgaragen-Wächter???
Paging