Prominenz auf dem Parteitag der DemokratenDie weibliche Antwort auf Clint Eastwood

Scarlett Johansson, Eva Longoria, die Foo Fighters: Mit zahlreichen Größen der US-Prominenz positioniert sich Präsident Obama auch in Sachen Glamour gegen seinen Herausforderer Romney. Die Promis sorgen zwar für weniger Aufsehen als Clint Eastwood auf dem Republikaner-Parteitag, aber für mehr Imagegewinn.

Scarlett Johansson, Eva Longoria, die Foo Fighters: Mit zahlreichen Größen der US-Prominenz positioniert sich Präsident Obama auch in Sachen Glamour gegen seinen Herausforderer Romney. Die Stars dürften zwar für weniger Aufsehen als Clint Eastwood auf dem Republikaner-Parteitag sorgen, aber für mehr Imagegewinn.

Yes, we win: Schauspielerin Scarlett Johansson warb auf dem Parteitag der Demokraten in Charlotte für die Wiederwahl von Präsident Obama. Johansson, die ein T-Shirt mit US-Flagge trug, rief vor allem die jungen Menschen auf, bei der Präsidentschaftswahl an die Urnen zu gehen. "Im Jahr 2008 sind weniger als die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen wählen gegangen", sagte Johansson. "Wählt, damit Eure Stimme gehört wird." 

Die Schauspielerin erinnerte an ihre Kindheit in New Yorker Sozialwohnungen, wo sie in einer demokratischen Familie aufwuchs. "Mein Vater verdiente kaum genug, um über die Runden zu kommen", sagte die 27-Jährige. "Wir zogen jedes Jahr um, und schließlich zogen wir in ein Hausprojekt für Familien der unteren Mittelschicht. Wir gingen in öffentliche Schulen und wurden durch Programme für Schulbusse und Mittagessen unterstützt, so wie die meisten meiner Freunde."

Bild: AP 7. September 2012, 08:302012-09-07 08:30:29 © Süddeutsche.de/sebi/anri