Geert Wilders wird erst nach der Parlamentswahl vor Gericht stehen - der Rechtspopulist dröhnt derweil gegen "linke Machthaber". Kurzmeldungen im Überblick.

Der Prozess wegen Volksverhetzung gegen den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders wird nicht vor den Parlamentswahlen am 9. Juni fortgesetzt. Das Hauptverfahren werde erst im Oktober beginnen, hieß es beim Amsterdamer Landgericht unter Hinweis auf Terminprobleme.

Geert Wilders; AP

Rechtspopulist Wilders soll sich unter anderem für seine islamfeindlichen Äußerungen bei Reden und in Zeitungsinterviews verantworten. (© Foto: AP)

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Die Staatsanwaltschaft wirft dem Chef der Partei für die Freiheit (PVV) Beleidigung von Muslimen sowie Aufstachelung zum Hass gegen Anhänger des Islam und zum Rassenhass gegen Marokkaner und andere nicht-westliche Ausländer vor. Wilders soll sich unter anderem für seinen anti-islamischen Propagandafilm Fitna sowie islamfeindliche Äußerungen bei Reden und in Zeitungsinterviews verantworten.

Derweil eröffnete Wilders seinen Wahlkampf mit neuen Angriffen auf die Integrationspolitik bisheriger Regierungsparteien, vor allem der Sozialdemokraten. "Die linken Machthaber haben sich mit dem Islam vereinigt", sagte er am Montagabend in Rotterdam.

Dem Spitzenkandidaten der sozialdemokratischen Partei der Arbeit (PvdA), Job Cohen, warf er vor, eine Massenimmigration von Muslimen zu fördern und den Bau von Moscheen zu finanzieren. "Früher hatte die PvdA eine rote Fahne. Heute ist sie der Club des roten Teppichs für den Islam", sagte Wilders vor jubelnden Anhängern. Die PVV werde die Niederlande am 9. Juni "zurückerobern".

Die US-Regierung will einen intensiven Austausch mit der muslimischen Welt, die thailändische Regierung verstärkt die Maßnahmen gegen die Demonstranten und die kirgisische Übergangsregierung klagt den Ex-Präsidenten an: Lesen Sie auf den nächsten Seiten weitere Kurzmeldungen.

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