Sparen - aber wo? Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier, verteidigt die Kanzlerin - und kanzelt CDU-Vize Koch ab.
Wo soll gespart werden, wenn die Schuldenbremse greift? Peter Altmaier, Geschäftsführer der Unionsfraktion und Vertrauter der Kanzlerin, verteidigt Ausgaben für Bildung, Familie, Integration und Ökologie als "neuen Markenkern der Union".
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Politische Grundsatzentscheidungen "nicht über die Hintertür der Haushaltspolitik" revidieren: Peter Altmaier. (© Foto: dpa)
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Süddeutsche Zeitung: Euro-Krise, Wahldebakel in Nordrhein-Westfalen, Prioritätenstreit - hat für die CDU eine neue Zeit begonnen?
Peter Altmaier: Nicht nur für die CDU, sondern für die gesamte Politik in Deutschland. Wir stehen vor einem Paradigmenwechsel, weil wir schaffen müssen, was in den letzten 40 Jahren keine Regierung in westlichen Staaten geschafft hat: einen nachhaltig ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Dabei wird klar, dass wir an Weggabelungen stehen. Es wird zu einer Führungsaufgabe ersten Ranges, sich für diesen oder jenen Weg zu entscheiden.
SZ: Roland Koch ist als Wortführer eines harschen Sparkurses vorgeprescht. Wird er damit die CDU-Linie vorgeben?
Altmaier: Nein. In puncto Sparen sind wir uns in der Union alle einig: Das ist die große Herausforderung der nächsten Jahre. Die Schuldenbremse verpflichtet uns dazu, deshalb dürfen Seriosität und der unbedingte Wille zu sparen, nicht in Zweifel stehen. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, die Spardiskussion willkürlich auf einzelne Bereiche zu verengen. Nötig ist eine gesamtstaatliche Prioritätendebatte, in der wir vorrangige Aufgaben für die nächsten Jahre definieren müssen, woraus sich auch die Einsparzwänge anderswo ergeben.
SZ: Die Haushälter plädieren für die Rasenmähermethode. Sie nicht. Warum?
Altmaier: Die Rasenmähermethode hat in der Vergangenheit noch nie wirklich funktioniert. Außerdem ist sie eine Selbstentmündigung der Politik. Sparen ist keine fiskalische, sondern eine Gestaltungsaufgabe ersten Ranges. Für uns zählen dazu die Bildungspolitik, die Familien- und Integrationspolitik sowie die ökologische Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft. Für alle drei Bereiche gibt es sachlich zwingende Begründungen. Außerdem bilden sie auch gemeinsam den neuen Markenkern der Union, den wir uns in den letzten Jahren hart erarbeitet haben und jetzt nicht zur Disposition stellen dürfen.
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Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Die Bundeswehr ist zum Kosten Selbstläufer geworden!
Spiegel Online 02.03.2009
()Für Aufregung sorgt aber die Tatsache, dass rund 250 Millionen Euro aus dem 50 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturpaket für die Beschaffung von Waffen und Kriegsgerät ausgegeben werden sollen. Eine vorläufige Einkaufsliste des Verteidigungsministeriums umfasse 1000 Maschinenpistolen MP 7 der baden-württembergischen Waffenschmiede Heckler & Koch für drei Millionen Euro, 34 "Dingo 2"-Patrouillenfahrzeuge für 24,4 Millionen Euro, zehn bewaffnete Fennek-Spähwagen für 35 Millionen Euro sowie fünf Seafox-Unterwasserdrohnen zur Minenbekämpfung für 34 Millionen Euro.
Das Verteidigungsministerium betonte, all die geplanten Anschaffungen würden angesichts der zahlreichen Einsätze der Bundeswehr dringend benötigt. "Wir würden diese Dinge ohnehin kaufen", sagte ein ranghoher Offizier SPIEGEL ONLINE. "Womöglich können wir das jetzt früher tun."()
Weltraumrüstung bei der Bundeswehr
Am 1. Oktober 2009 ist der erste militärische Kommunikationssatellit der Bundeswehr in die Umlaufbahn geschossen worden. Geplant ist im Frühjahr 2010 der Start eines zweiten Satelliten, um bis Ende 2010 die Einsatzbereitschaft des Systems SatcomBw herzustellen. Damit sollen der Daten-, Bild- und Kommunikationskontakt mit deutschen Streitkräften im Ausland gesichert werden.
SatcomBw soll die bisherige Nutzung kommerzieller Satelliten durch die Bundeswehr nicht überflüssig machen, sondern sie ergänzen. Geführt wird das Projekt von dem Unternehmen Astrium, einer EADS-Tochter. Die Satelliten-Plattform stellt das italienisch-französische Unternehmen Thales Alenia Space. Spiegel-Online zufolge liegt das Auftragsvolumen bei einer Mrd. . Die Bundeswehr gibt die Kosten mit 360 Mio. Euro pro Satellit an, der jährliche Betrieb soll sieben Mio. Euro kosten. Die Nutzungsdauer der Satelliten wird mit 15 Jahre angeben.
In die militärische Nutzung des Weltraums ist die Bundeswehr mit der Inbetriebnahme von fünf Aufklärungssatelliten SAR-Lupe eingestiegen, die in den vergangenen drei Jahren in die Umlaufbahn verbracht wurden.ASFRAB
Von diesem Herrn Altmaier nicht und von den anderen.
Bei den Beamten wird nicht gespart werden,
Die Beamten sitzen doch überall an den entscheidenden Stellen. Sie werden ihre Privelegien nicht verringern.
Bei "Subventionen" wird auch nichts rauskommen.
Letztlich schätze ich, dass die Zeche wieder die Minderheit (ca. 28 Mio. von 82 Mio. sind überhaupt noch sozialversicherungspflichtig angestellt) der abhängig beschäftigten Sozialversicherungspflichtigen zahlen soll.
Arbeit lohnt sich jetzt schon nicht und wird sich dann in Zukunft noch weniger lohnen.
CDU/SPD/FDP/CSU/Grüne wollen nicht ran, die Erben (Deutliche Erbschaftssteuererhöhung ist das allererste was m.E. gemacht werden sollte!), die Bauern, Beamten, Selbständigen, "Familien" deutlich mehr an den Kosten zu beteiligen.
Hier könnte man zu Beispiel sparen!
FAKT | Das Erste | 13.07.2009
Milliarden für die Rüstung
Kurz vor Ende der Legislaturperiode hat der Bundestag Milliardenausgaben für die Bundeswehr genehmigt. Darunter sind 3,1 Milliarden Euro für mehr als 400 neue Puma-Panzer. Doch das Geschäft ist umstritten. Denn die Puma-Panzer sind technisch noch nicht ausgereift.
Das Bundesverteidigungsministerium hat trotz erheblicher Einwände ein milliardenschweres Panzergeschäft abgeschlossen. So wurden in der vergangenen Woche 405 Puma-Schützenpanzer beim deutschen Rüstungskonsortium Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall bestellt. Der Auftrag hat einen Gesamtwert von 3,1 Milliarden Euro()
Millionen auch für die Marine
Das Puma-Geschäft ist Teil eines großen Paketes von Rüstungsaufträgen. So hat die Bundesregierung in den vergangenen Monaten auch dank des zweiten Konjunkturpaketes Waffen und Ausrüstung für rund sieben Milliarden Euro bestellt. Dazu zählen auch fünf Minensuchroboter der Marke "Seefuchs". Mehr als 36 Millionen Euro sollen sie kosten.()
... wie wäre es mal das Steuersystem radikal zu vereinfachen, und die vielen Sonderlocken abzuschaffen.
Vom komplizierten Steuersystem leben Steuerberater wie die Maden im Speck, ... 75% aller Bücher weltweit zum Steuerrecht werden in Deutsch gedruckt ... einfach nur erbärmlich für die Bananenrepublik
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