Joachim Gauck ist gemeinsamer Wunschkandidat, nun steht auch der Termin für die Wahl des Bundespräsidenten fest: Am 18. März, einem symbolträchtigen Tag in der deutschen Geschichte, soll die Bundesversammlung über das künftige Staatsoberhaupt abstimmen.
Am 18. März wird die Bundesversammlung zusammenkommen, um einen neuen Bundespräsidenten zu wählen. Das verkündete Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) an diesem Montag in Berlin.
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Artikel 54 des Grundgesetzes schreibt fest, dass ein neues Staatsoberhaupt innerhalb von 30 Tagen nach dem Rücktritt seines Vorgängers gewählt werden muss. Der 18. März ist damit der letztmögliche Termin für die Wahl eines Nachfolgers für den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff.
Die Frist wird wohl auch deswegen voll ausgeschöpft, weil die Vertreter der Länder in der Bundesversammlung noch nicht feststehen. Diese müssen erst von den Landtagen gewählt werden.
Die Bundesversammlung besteht aus 1240 Mitgliedern, die absolute Mehrheit liegt folglich bei 621 Stimmen. Union und FDP kommen zusammen auf 622 bis 624 Sitze, die genaue Zahl hängt von Losentscheiden bei der Wahl der Landesvertreter in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ab.
Nachdem sich ein breites Bündnis aus CDU, CSU, FDP, SPD und Grünen für einen gemeinsamen Kandidaten ausgesprochen hat, wird die Mehrheitsverteilung in der Bundesversammlung jedoch kaum eine Rolle spielen. Die Wahl des ehemaligen DDR-Bürgerrechtlers Joachim Gauck gilt als sicher - Überraschungen werden nicht erwartet.
Trotzdem muss sich Gauck auf Gegenkandidaten einstellen: Die Linke ist bereits auf der Suche nach Alternativen zu dem ehemaligen Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde. Ob sie einen eigenen Personalvorschlag unterbreiten wird, soll eine Spitzenrunde am Donnerstag entscheiden. Auch die Piratenpartei und die NPD behalten sich vor, eigene Kandidaten ins Rennen zu schicken. Die Freien Wähler in Bayern und der Südschleswigsche Wählerverband in Schleswig-Holstein unterstützen Gauck dagegen.
Der 18. März ist ein symbolträchtiger Tag in der deutschen Geschichte: Am 18. März 1990 wurde die erste freie DDR-Volkskammer gewählt, 1848 begann an diesem Tag die deutsche Revolution.
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(Süddeutsche.de/dapd/feko)
Moderator Ray Cokes
OK, jetzt hab ich mir den Satz nochmals angesehen (mit brille) und es ist in der tat Aussprache nicht Absprache.
Insofern haben sie natürlich recht und mein geschriebenes dazu ist obsolet.
Zitat: "und beeinflussen mit ihrer Absprache schon jetzt das Wahlergerbnis. "
Sie haben's eben doch nicht verstanden. Im Artikel 54 heißt es, dass es keine AUSSPRACHE in der Bundesversammlung gäbe, das heißt: keine Debatte und auch keine Vorstellungsreden der Kandidaten.
Von ABSPRACHEN ist im GG nicht die Rede !
Auch ist mir bewusst, dass die Regierungs- und Oppositionsnasen vom Sonntag NICHT die Bundesversammlung sind.
Das ist zwar off-topic, aber ich wollte schon lange mal loswerden.
Komplimet zu diesem hübschen Avatar-Bildchen. Treffenden!
Das passt so super zum moserl-Content und so ein Bild(chen) sagt einfach mehr als 1000 Worte.
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