Irak Irakische Regierung meldet Rückeroberung Mossuls

Die Stadt galt als Hochburg des "Islamischen Staats". Nun soll Mossul nach drei Jahren von der Terorristenmiliz befreit sein.

Die nordirakische Großstadt Mossul ist laut Regierungsangaben nach monatelangem Kampf vollständig von der Besetzung durch die Extremisten des sogenannten "Islamischen Staats" (IS) befreit worden.

Rückeroberung nach drei Jahren

Medienberichten zufolge ist der irakische Ministerpräsident Haidar al-Abadi mittlerweile in Mossul eingetroffen. Der Ministerpräsident habe "den heldenhaften Kämpfern und dem irakischen Volk zu dem großen Sieg gratuliert", teilte die irakische Regierung am Sonntag mit.

Mossul diente dem "IS" als faktische Hauptstadt im Irak. Die Extremisten hatte die Metropole 2014 überrannt und von dort aus ein islamistisches "Kalifat" in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. Die irakischen Truppen hatten im Oktober mit der Rückeroberung von Mossul begonnen. Der Ostteil der Stadt wurde im Januar zurückerobert, einen Monat später begann der Militäreinsatz im Westteil der Stadt.