Generalstreiks in Krisenstaaten

In Spanien, Portugal und Griechenland wehren sich die Arbeitnehmer mit Generalstreiks gegen die rigiden Sparkurse ihrer Regierungen. Doch nicht nur Armut und Arbeitslosigkeit machen den Krisenländern zu schaffen: Italien verkauft seine Schlösser, in Irland werden Bauruinen zur tödlichen Falle. Und kritische spanische Journalisten werden ersetzt. Folgen der Euro-Krise in Bildern.

Auf einmal geht nichts mehr. Schulen bleiben geschlossen, der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen. Europaweit haben Gewerkschaften am 14. November zum Protest gegen die Sparpolitik der Regierungen aufgerufen. In Spanien und Portugal treten viele den ganzen Tag in den Generalstreik. Medienberichten zufolge beteiligen sich in der Automobilindustrie, im Schiffsbau, in der Bau- und der Energiewirtschaft  fast hundert Prozent der Beschäftigten.

Das Bild zeigt Demonstranten in Spanien. Auch in Italien, Griechenland oder Belgien legen die Menschen zeitweise die Arbeit nieder. (Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Fassung dieser Bildunterschirft stand, die abgebildeten Demonstranten seien Angestelle des öffentlichen Dienstes in Griechenland. Das ist falsch. Wir haben den Fehler nach einem Leserhinweis verbessert und bitten ihn zu entschuldigen.)

Bild: AFP

14. November 2012, 15:39 2012-11-14 15:39:49  © Süddeutsche.de/joku/josc/beitz/rus

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