Generalstreik in Spanien"Tiefster Einschnitt seit Rückkehr zur Demokratie"

Einsparungen in bislang beispielloser Höhe, drastische Arbeitsmarktreformen und die höchste Arbeitslosenquote Europas: Spaniens Gewerkschaften haben am Donnerstag zu einem 24-stündigen Generalstreik aufgerufen. In weiten Teilen des Landes stand das öffentliche Leben still, vereinzelt kam es zu Gewalt. Die Regierung will dennoch an ihrem Reformkurs festhalten.

Einsparungen in bislang beispielloser Höhe, drastische Arbeitsmarktreformen und die höchste Arbeitslosenquote Europas: Spaniens Gewerkschaften haben am Donnerstag zu einem 24-stündigen Generalstreik aufgerufen. In weiten Teilen des Landes stand das öffentliche Leben still, vereinzelt kam es zu Gewalt. Die Regierung will dennoch an ihrem beispiellosen Reformkurs festhalten.

Als Reaktion auf den Sparkurs der konservativen Regierung haben die beiden großen spanischen Gewerkschaften UGT und CCOO am Donnerstag weite Teile des Landes mit einem 24-stündigen Generalstreik lahmgelegt. Wie hier in La Coruña im äußersten Nordwesten Spanien gingen vor allem die Beschäftigten aus der Industrie- und Transportbranche auf die Straße.  

Bild: dpa 30. März 2012, 12:502012-03-30 12:50:05 © Süddeutsche.de/dpa/dapd/AFP/ueb/olkl