Geheimdienstbericht über Assads Verbündete Iran soll täglich Tonnen von Waffen nach Syrien liefern

Die Flugzeuge mit Waffen und Soldaten starten fast täglich aus Iran nach Syrien - ein neuer Geheimdienstreport scheint entsprechende Berichte zu bestätigen. Offenbar sind die Verbindungen auch in den Irak enger als bislang bekannt.

Iran unterstützt das Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad offenbar zufolge im großen Umfang mit Waffen und Soldaten. Laut dem Geheimdienstbericht eines westlichen Staates, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, finden die Transporte auf dem Luftweg in zivilen Flugzeugen über den Irak statt. Sie sollen Assad bei der Niederschlagung des Aufstands unterstützen.

Beinahe täglich würden Dutzende Tonnen Waffen und Angehörige der Revolutionsgarden nach Syrien geflogen, heißt es in dem Bericht. Bewaffnet würden sowohl die syrischen Regierungstruppen wie auch regimetreue Milizen. Auch auf dem Landweg über den Irak würden Lastwagen große Mengen Waffen und Munition nach Syrien bringen, heißt es weiter. Organisiert werden die Lieferungen demnach von den islamischen Revolutionsgarden.

Der demokratische US-Senator John Kerry hatte erst am Mittwoch damit gedroht, die USA könnten ihre Unterstützungszahlungen an die irakische Regierung überprüfen. Bereits Anfang des Monats war von iranischen Waffenlieferungen nach Syrien über den irakischen Luftraum berichtet worden. Die Transporte sollen jedoch weitaus umfangreicher und systematischer sein als bislang bekannt. Dem Geheimdienstbericht zufolge gibt es zwischen ranghohen iranischen und irakischen Vertretern ein entsprechendes Abkommen.

Die Regierung in Bagdad bestreitet, dass sie Waffentransporte in ihrem Luftraum zulässt. Man weise die haltlosen Unterstellungen zurück, sagte ein Sprecher des irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki. Al-Maliki habe sich stets für eine friedliche Lösung des Konflikts eingesetzt.