Kaum zurückgetreten, setzt der frühere FDP-Generalsekretär Christian Lindner schon wieder zum Comeback an: Der 33-Jährige will Chef im größten deutschen FDP-Bezirk werden. Diese Position könnte ein Sprungbrett für weit mehr sein. Sogar als neuer Parteichef wird er schon wieder gehandelt.
Gerade einmal vor zwei Monaten hat er seinen Rücktritt als FDP-Generalsekretär erklärt, nun plant er schon sein Comeback: Christian Lindner hat sich offiziell um den Vorsitz des größten deutschen FDP-Bezirksverbands beworben.
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Überraschend war Christian Lindner Ende vergangenen Jahres als FDP-Generalsekretär zurückgetreten, jetzt plant er seine Rückkehr. (© dpa)
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Nach einer Reihe von Gesprächen habe er sich entschieden, in Köln für die Nachfolge des bisherigen Bezirksvorsitzenden Werner Hoyer anzutreten, heißt es in einem Brief, den Lindner an alle Spitzenfunktionäre des Bezirks geschrieben hat. Weitere Kandidaturen liegen bislang nicht vor. Lindner ist bereits seit acht Jahren stellvertretender Bezirksvorsitzender in Köln. Die Wahl zum Bezirkschef soll am 24. März stattfinden. Derzeit gehören dem Bezirksverband Köln etwa 3600 Mitglieder an.
In der FDP-Landespartei werden Lindner gute Chancen als Nachfolger von Hoyer eingeräumt, obwohl der 33-Jährige nach seinem überraschenden Rücktritt als Generalsekretär der Bundespartei von Kritikern als "Fahnenflüchtiger" gescholten wurde.
Über seine Beweggründe für den plötzlichen Rücktritt im Dezember 2011 schweigt Lindner nach wie vor beharrlich. Damals hatte er erklärt, er lege sein Amt "aus Respekt" vor der Partei nieder. Er wolle Rösler mit seinem Rücktritt ermöglichen, die Bundestagswahl 2013 mit einem neuen Generalsekretär vorzubereiten und "mit neuen Impulsen" zu einem Erfolg für die FDP zu machen.
Nun sieht alles wieder anders aus: In Parteikreisen wird jetzt spekuliert, dass Lindner über Köln ein Comeback mit weiter gesteckten Zielen einleiten will - sogar als "Parteichef in Reserve" wird er von liberalen Kollegen immer wieder bezeichnet.
An der Spitze des stärksten Bezirksverbands könnte Lindner seine Rolle in der Partei wieder stärken. Seit kurzem ist er zudem technologiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und weiterhin Vorstandsmitglied im größten FDP-Landesbezirk NRW. "In der schwierigen Lage unserer Partei" wäre es sein Anliegen, die öffentliche Präsenz der FDP zu stärken und den unmittelbaren Austausch mit den Bürgern zu suchen, schreibt Lindner in seiner Bewerbung.
Die FDP ist derzeit stärker als alle anderen Parteien von massivem Mitgliederschwund betroffen. "Viel Arbeit liegt vor uns, um wieder mehr und mehr Menschen im persönlichen Austausch neu für liberale Politik zu gewinnen", erklärte Lindner.
Der bisherige Kölner Bezirkschef Hoyer hatte sein Bundestagsmandat zum Jahreswechsel niedergelegt und ist seitdem Präsident der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg. Eine Prüfung habe ergeben, dass er nach den Verhaltensregeln der Bank sein Parteiamt nicht behalten dürfe, hieß es aus der FDP. Hoyer wolle nun Lindners Bewerbung unterstützen.
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(Süddeutsche.de/dpa/dapd/dmo/mcs)
Russland unter Putin
der ganz schnell mal ein Posten hinschmeißt, wenn es nicht so geht, wie er will! Das zeugt von wenig Respekt vor dem Amte! Da regiert doch das Lust- und Laune- Prinzip. Solch' unreife Leutchen - von Persönlichkeiten kann man da ja nicht sprechen - tummeln sich geradezu in der FDP. Mein Vorschlag: Die ganze Partei auflösen; sie hat sich längst überlebt und vertritt nur noch krampfhaft Positionen, denen sie das Mäntelchen des "Liberalismus' " umhängen können. Aber Substanz ist da schon lange nicht mehr vorhanden!
Arbeit???
Was soll er denn machen? Er kann ja nichts!
Das hat er ja schon eindrucksvoll bei seinen Versuchen in der "New Economy" bewiesen. So bleibt ihm nur die weitere Karriere als Politiker in der FDP. Es gibt keine Partei, in der man so wenig können muss, um mit ein paar geschliffenen Reden zum Hoffnungsträger zu werden.
Solche Typen wie Bambi sind "unkaputtbar" oder hat einer geglaubt der geht einer "ehrlichen" Arbeit nach ?
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