Mit der Entscheidung für eine Jamaika-Koalition weisen die Grünen im Saarland der gesamten Partei den Weg und zeigen: In der Not kann Grün auch ohne Rot. Ansteckungsgefahr!
Die grünen Bundespolitiker reagieren auf die Koalitionsbildung im Saarland erstaunlich reserviert. Mit Blick auf die schwarz-gelb-grüne Regierung ist von einem Experiment die Rede, das keinen Modellcharakter habe, das an der Opposition gegen die neue Regierung in Berlin nichts ändern werde und das man irgendwie und überhaupt mit Vorsicht betrachte.
Wagen neue Wege: Die Grünen im Saarland (© Foto: dpa)
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Ach du liebe Güte, mancher Spitzengrüne hat sich vermutlich das letzte Mal so gewunden, als er in jungen Jahren von der Polizei mit einem frisierten Mofa erwischt wurde.
Die Grünen in Berlin sollten ihren Freunden im Südwesten dankbar sein. Bei allen politischen Besonderheiten an der Saar, deren hohe Zahl in bemerkenswertem Gegensatz zur Winzigkeit des Bundeslandes steht, bleibt doch das Signal, dass auch die Grünen dort wie ihre Hamburger Kollegen mehr Freiheit wagen.
Grassierende Realitätsverweigerung
Denn der Glaube, dass nur Rot und Grün unverbrüchlich zusammengehören, ist spätestens mit dem Niedergang der SPD für die Grünen zum Risiko geworden: Ansteckungsgefahr! Dass viele Sozialdemokraten das Ende eines Projektes bis heute nicht erkennen wollen und die Grünen wie selbstverständlich als Juniorpartner einplanen, ist nur ein weiterer Beweis für die grassierende Realitätsverweigerung in der SPD.
Auch einen Dreikampf mit der SPD und den Linken um die Vorherrschaft im Oppositionslager können die Grünen nicht gewinnen. Wozu auch? Eine Machtoption wird sich aus diesem Dreierlei so schnell nicht bilden. Stattdessen konkurrierte man nur um die gleichen Stimmen. Sozial, sozialer, supersozial.
Glaubwürdiger als die SPD sind die Grünen bei diesem Thema nicht: Mit ihrer frühzeitigen Abkehr von der Agenda 2010 haben sie nur weniger schmerzhaft bereits hinter sich gebracht, was die SPD in den nächsten Monaten noch vollziehen wird, ohne davon einen Nutzen zu haben.
Den Grünen aber ist ein Markenkern geblieben, die Meinungsführerschaft in der Ökologie und Nachhaltigkeit, ein Thema für die ganze Breite der Gesellschaft. Oft kopiert und nie erreicht, beackern die Grünen schon lange dieses Feld, auf dem sich die anderen Parteien früher oder später einfinden werden.
Neue Aussichten
Die Grünen müssen sich, anders als die SPD, nicht neu erfinden. Vielversprechender wäre es, sich als die einzige Oppositionspartei zu präsentieren, die auf mittlere Sicht in der Lage sein wird, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Mit Union und FDP. Oder eben statt der FDP.
Hubert Ulrich, der etwas linkische und von den Bundesgrünen oft belächelte Chef im Saarland, hat den Künasts und Trittins vorgemacht, was sie nicht vermochten: Er hat seine Leute in eine Regierungsoption geführt, während die Spitzenkandidaten im Bund den Wahlkampf damit verbrachten, eine Option nach der anderen verschwinden zu sehen.
Vier Jahre müssten eigentlich reichen für einen Generationswechsel, der zu neuen politischen Aussichten auch die passenden Leute an die Spitze bringt.
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(SZ vom 13.10.2009/plin)
Frauen in Saudi-Arabien
Es ist wahr, dass die GRÜNEN in Sachen Umweltpolitik, Anti-AKW-Politik und Nachhaltigkeit das Erstgeburtsrecht beanspruchen können.
Es ist auch zutreffend, dass sie auf diesem Gebiet nach wie vor größtes Knowhow besitzen.
Aber: Was soll es, v o r den Wahlen
Friedenpolitik zu propagieren,
gegen AKW zu politisieren
gegen Genfood, gegen Klonfleisch, für Rot-Grün-Gelb-Deklaration von Lebensmitteln,
für regenerative Energien zu werben,
damit mehr linksstehende Wähler zu locken ( irrezuführen),
d a n a c h
legt man sich mit den Rechten ins politische Bett, die, gemessen an den GRÜNEN-Positionen die "Allerschlimmsten" Antipoden sind.
So was Verrat und Betrug an den eigenen Wählern.
Aber nicht wenige Journalisten haben folgende Moral: Alles was der konservativen / bürgerlichen Seite nützt, ist grundsätzlich gut.
Man ist eben lobbyistenhörig. Anstand, Ehrlichkeit und Moral sind da Glücksache.
Das ist so wie mit Hus. Ihm freies Geleit zusichern, ihn dann auf das große Feuer zu stellen. Ob diese "feinen Leute" ein Gewissen hatten (einst), und heute geht es um Posten und Pfründen.
Hier weiter lesen
taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-ulrich-ist-ein-mafioso/
taz.de/nc/1/archiv/archiv-start/?ressort=in&dig=2006%2F08%2F15%2Fa0061&cHash=efa94cdfbb
docs.google.com/gview?a=v&q=cache%3AWHDAWa0QY4sJ%3Awissen.spiegel.de%2Fwissen%2Fimage%2Fshow.html%3Fdid%3D10245892%26aref%3Dimage018%2FE9912%2FSP199901200400040.pdf%26thumb%3Dfalse+Saarlouis+%2B800+%2BGr%C3%BCne+%2Bulrich&hl=de&gl=de&sig=AFQjCNHU%20..
julia-seeliger.de/scheinmitglieder-was-wird-getan-an-der-saar/
Wo bleibt der Aufschrei des Wählerbetruges wie bei Y.. in Hessen ? Herr Ulrich Parteivorsitzende der Grünen/Bündnis 90 im Saaland hat vorsätzlich die Menschen insbesondere die Wähler der Grünen belogen und betrogen
Kein Aufschrei über diesen Betrug. Ist ja klar man geht ja mit den Schwarzen ins Bett, die man im Wahlkampf kretisiert und sich eindeutig von diesen abgegrenzt hat.
Kann man solchen Menschen überhaupt ein Amt übertragen, die Lügen und nun
auch den Steuerzahler betrügen ?
Wie sagte ein Forist treffend: Bananen - Partei
erst Grün
dann Gelb und zum Schluß Schwarz die Natur machst vor .
Die Kinder (Grünen) finden zurück zu ihren Eltern (Unionsparteien). Auch für sie gelten jetzt nicht mehr die Inhalte, sondern die Parole soll heissen, sich an der Macht zu beteiligen.
Sie hatten eine Vorreiterrolle im "grünen Bereich" übernommen, haben die Politik ein wenig zum Guten bewegt, was die Umwelt und die alternative Energie. Sie die "ihre Schuldigkeit" getan und können sich problemlos in die Reihe der anderen bürgerlichen Parteien einreihen. Denn, sie können eben durch ihre Herkunft auch nicht über ihren Schatten springen, sie möchten nicht mit den Schmuddelkindern (alles was links ist) spielen. Alles in bester Ordnung.
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