Seite Drei zum Datenleck beim IS Der Fund

Die geheimen Dokumente des Islamischen Staates geben auch Aufschluss darüber, welche Deutschen beim IS über besonderen Einfluss verfügen.

(Foto: AP)

Wie bürokratisch der IS ist, zeigen nun aufgetauchte Personalbögen deutscher Dschihadisten: Blutgruppe, Name, Kampfname: vielen Dank. Das ist echt hilfreich.

Von Georg Heil, Volkmar Kabisch und Georg Mascolo

Wahrscheinlich gebührt der zweifelhafte Ruf, einer der bekanntesten deutschen Islamisten zu sein, einem ehemaligen Langzeitarbeitslosen aus Solingen. Christian Emde, alias Abu Qatada, brachte es zu einiger Berühmtheit, als er dem Publizisten Jürgen Todenhöfer bei dessen Reise durch das Kalifat als Fremdenführer diente. Ein Fernsehinterview mit dem ebenso großmäuligen wie übergewichtigen Emde (Todenhöfer: "Es heißt, Sie wollen eines Tages auch Europa erobern? Emde: Nein, Nein . . . wir werden eines Tages Europa erobern") wurde zum Youtube-Hit.

Und nun begegnet man ihm wieder, jedenfalls auf dem Papier, da steht sein Name auf einem Dokument dieses sogenannten Islamischen Staates, rechts oben prangt das bekannte Siegel. Dieser Abu Qatada, wie er sich beim IS rufen lässt, fungiert als "Bürge", als einer der darüber entscheidet, wer hereinkommt ins Reich des Kalifen. Emde hat im Juni 2014 für die Einreise eines jungen Türken aus dem Ruhrgebiet gebürgt, der sich schon einen Monat später an einer Straßenkreuzung in Bagdad in die Luft sprengte.

Eigentlich dürfte man so ein Papier gar nicht in den Händen halten, es ist eine Verschlusssache, sirri steht da gleich neben dem Siegel des Islamischen Staates, das arabische Wort für geheim. Und doch blättert man nun gleich in Dutzenden solchen Dokumenten, und immer geht es dabei um die Deutschen, die sich der Terror-Truppe angeschlossen haben. Nach letzter Zählung des Bundeskriminalamts haben sich bis heute mehr als 800 Islamisten auf die Reise gemacht, sie wollen nicht heraus aus der Bürgerkriegshölle Syrien, sondern hinein, um die ohnehin schon unerträglichen Zustände dort noch ein wenig unerträglicher zu machen. Fein säuberlich hat der IS durch seine "General-Grenz-Verwaltung" jeden von ihnen, der über die türkisch-syrische Grenze in das Gebiet des Kalifats eingereist ist, erfasst, mit seinem Namen, dazu dem Kampfnamen, dem Heimatort und der häuslichen Telefonnummer. Im Fall des Ablebens, so verspricht der IS, würden Familie oder enge Freunde benachrichtigt. Auf manchen Papieren findet sich auch die Blutgruppe, vermutlich, weil es ja nicht immer sofort klappt mit dem ersehnten Märtyrertod. 23 Felder sind auszufüllen, es geht um die religiöse Vorbildung, das "Niveau der Gehorsamkeit" und um einschlägige Qualifikationen: "Gibt es schon Dschihad-Erfahrung? Und wenn ja: wo?"

Es ist, als lese man in einem Mitgliederverzeichnis des IS.

So viele deutsche Namen, Orte. Klar, dass da Fehler vorkommen. Aus Leverkusen wird "Leferkusi"

Dass dieser selbsternannte Islamische Staat einen Hang zur Bürokratie hat, ist schon länger bekannt, Listen mit verhängten Strafmandaten sind aufgetaucht, oder Anweisungen für die Einteilung der Islamisten zur morgendlichen Pflege der Blumenrabatten in der Kalifats-Kapitale im syrischen Raqqa. Ebenso detailliert wie menschenverachtend lesen sich die Regeln in Fatwa 64 zum Umgang mit "Sklavinnen", Vergewaltigung ist zulässig, Anal-Verkehr verboten, keinesfalls dürfen Vater und Sohn mit derselben Sklavin Sex haben. Wer so etwas zu Papier bringt, dem ist allemal die lückenlose Registrierung seiner Freiwilligen zuzutrauen.

Auf einmal scheint also möglich zu sein, was Informanten bereits vor Monaten behaupteten und was zu dieser Recherche von SZ, NDR und WDR führte: Dem IS sind brisante Dateien abhandengekommen. Nicht nur die Namen deutscher Kämpfer, sondern ein Verzeichnis mit mehr als zehntausend Namen von Islamisten, die zur derzeit größten, gefährlichsten und monströsesten Terror-Truppe gehören, die es in dieser unruhigen Welt gibt.

Im Laufe dieser Recherche wird man feststellen: Nicht nur Journalisten haben von den Dokumenten gehört, sondern auch Geheimdienste und das deutsche BKA. Im Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrum, untergebracht in einer ehemaligen Kaserne in Berlin-Treptow, beugen sie sich inzwischen ebenfalls über diese Papiere, jedes einzelne wird übersetzt, analysiert. So etwas hatten sie hier auch noch nicht, ein von einer Terrortruppe selbst erstelltes Verzeichnis der Mitglieder, so etwas hätte man sich gewünscht für die RAF oder den NSU. Schon bald werden die ersten Schriftstücke aus dem IS in Ermittlungsverfahren auftauchen, in den derzeit überall im Land laufenden Prozessen gegen deutsche Dschihadisten, die inzwischen wieder zurück in Deutschland sind. Deshalb lässt sich schon sagen, dass dieser Fund noch spürbare Konsequenzen haben wird. Für manchen der vom IS bei der Einreise erfassten Deutschen wird er den Unterschied zwischen Freiheit und Gefängnis bedeuten.

Immer auf Papier: Ein Vertreter des IS verliest in Raqqa das Urteil eines "Islamischen Gerichts" gegen angebliche Ehebrecher: Peitschenhiebe.

(Foto: AP)

Wie aber muss es um diesen Islamischen Staat bestellt sein, wenn er auf diese Weise die Beweise liefert, mit denen man nun denjenigen, die aus dem Kalifat in ihre Heimatländer zurückkehren, den Prozess machen kann? Nur, sind die Papiere überhaupt echt?

Ja, heißt es im BKA, davon gehe man nach eingehender Überprüfung aus, und auch die journalistischen Recherchen sprechen dafür. Da ist beispielsweise jener Fall, in dem der Todenhöfer-Begleiter Emde als Bürge auftaucht, er tut es für Ahmet C., einen 21-Jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Ennepetal, der am 10. Juni 2014 beim IS einreist und bei seinem Selbstmordattentat später 54 Menschen, darunter viele Schulkinder, mit in den Tod reißt. Die von Ahmet C. angegebenen Telefonnummern stimmen, das Geburtsdatum ebenfalls. Der Heimatort aber ist falsch geschrieben. "Enerfi" steht da. Solchen Rechtschreibfehlern wird man noch häufig begegnen, aus Dortmund wird "Dokmun", aus Leverkusen ein "Leferkusi". Aber die Nummern der zu benachrichtigenden Familienmitglieder sind korrekt.

Auch anderes lässt sich überprüfen: Ein Aladin T. behauptet gegenüber dem IS, er habe 18 Monate bei der libyschen Botschaft in Berlin als Übersetzer gearbeitet - es stimmt. Ein anderer gibt bei der Registrierung an, er sei Motorrad-Mechaniker. Tatsächlich ist er gelernter Antriebsmechaniker.

Es gibt auch in Raqqa Leute, die einem eine Festplatte ausbauen. Gegen Geld ist fast alles möglich

Wie aber kann so brisantes Material dem IS überhaupt abhandenkommen? Korruption, sagt ein Mittelsmann, das Siegel "Geheim" habe beim IS heute keine große Bedeutung mehr. Überall im IS-Gebiet finde man Leute, die wegwollten und bereit seien, alles zu klauen, um sich die Reise heraus aus dem Kalifat zu finanzieren. Dieser Mittelsmann behauptet: "Sie finden jederzeit jemanden, der ihnen in Raqqa eine Festplatte ausbaut." Überprüfen lässt sich das nicht, aber es passt zu den vielen Meldungen aus jüngster Zeit, wonach die Terroristen ein echtes Korruptionsproblem haben. Es gibt Berichte, dass man sich mit einem kleinen Bakschisch von den gefürchteten Prügelstrafen wegen Rauchens oder der Nichteinhaltung der Gebetszeiten freikaufen kann. Tatsächlich scheint der IS erfolgreicher beim Erobern zu sein als beim Regieren. Als amerikanische Spezialeinheiten im vergangenen Mai den hochrangigen IS-Funktionär Abu Sayyaf töteten, fanden sie in seinem Unterschlupf große Mengen Papiere und Daten-Sticks. So erfuhren die USA erstmals davon, dass selbst der IS an der weit verbreiteten Korruption verzweifelt und ihr Anführer, Abu Bakr al-Bagdadi, inzwischen Rechnungsprüfer und spezielle Aufsichtskomitees einsetzt.

Die einst reichste Terror-Organisation der Welt soll in Finanznöten stecken, was ja einmal eine gute Nachricht wäre. Sie leide, so sagen Experten, unter dem gefallenen Ölpreis und noch mehr unter den inzwischen systematischen Luftangriffen auf die Tanklaster, mit denen geschmuggeltes Öl transportiert wird. Nach neuesten Meldungen aus Raqqa müssen Rechnungen inzwischen in US-Dollar bezahlt werden, die Verteilung der früher kostenlosen Energie-Drinks und Schokoriegel sei eingestellt, der Sold für die Kämpfer empfindlich gekürzt worden. Selbst die privilegierten Familien ausländischer Kämpfer würden angeblich ihren Hausstand verkaufen, um die stark gestiegenen Lebensmittelpreise zu bezahlen. Zur ökonomischen Isolierung trägt auch eine neue amerikanische Strategie bei, Bomben fallen inzwischen nicht mehr nur auf Kampfstellungen, sondern auch auf vermutete Bargeld-Depots des IS. Pentagon-Videos sollen zeigen, wie nach dem Einschlag Dollarnoten durch die Luft wirbeln.

All das scheint zu einem echten Schwarzmarkt beizutragen, den man an der türkisch-syrischen Grenze beobachten kann. Papiere und Videos aus dem Kalifat werden dort angeboten, und viele hier träumen davon, damit das ganz große Geld zu machen. Kurdische Taxifahrer langen unter den Vordersitz und ziehen ein Handbuch hervor, die kyrillische Ausgabe des IS für den Häuserkampf, eine Edition für die Freiwilligen aus Tschetschenien. Solche Beutestücke gibt es vielerorts, wie auch Abschriften von IS-Fatwas, von denen es ausweislich der durchgehenden Nummerierung inzwischen eine dreistellige Zahl geben muss. Mehr Aufhebens wird um die Videos gemacht, wer sich dafür interessiert, bekommt sie zunächst nur zur Ansicht vorgeführt. Ein solches Video zeigt den inzwischen bei einem Drohnen-Angriff getöteten IS-Henker Dschihadi John beim chatten in einem Internet-Café. Es ist ein noch ziemlich neues Business, in dem Zwischenhändler, Bevollmächtigte und Mittelsmänner am liebsten per verschlüsselten Chat kommunizieren, und sogenannte Materialproben über Nacht in einer eigens eingerichteten Dropbox landen. Mondpreise werden dafür nicht selten verlangt.

Bleibt man freundlich interessiert, aber stur, was das Geld anbelangt, kann man dennoch einen Fund machen. So ist es in diesem Fall. Ein gut vernetzter lokaler Mitarbeiter von SZ, NDR und WDR bringt nicht die angeblich verschwundene Liste mit den Namen Tausender IS-Kämpfer, aber Dutzende Bögen mit den Daten deutscher Dschihadisten.

Für Kerim Marc B. dürfte es nun eng werden. Er steht auf der Liste. Die ist ein Schatz für Ermittler

Gleich einer der ersten Namen auf diesen Bögen klingt bekannt, Kerim Marc B., ein 23-jähriger Islamist aus dem nordrhein-westfälischen Kranenburg. Das kennt natürlich beim IS niemand, also wird "Dusenduf" eingetragen, womit wohl das nahe gelegene Düsseldorf gemeint ist. Genau hier begann am vergangenen Mittwoch vor einem Staatsschutz-Senat des Oberlandesgerichts der Prozess gegen Kerim Marc B., der Vorwurf in der Strafsache III-5 StS 2/15 lautet auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Der junge Mann, aufgewachsen in einer erzkatholischen Gegend, Vater Deutscher, Mutter Türkin, besuchte mit 17 eine Koranschule in Duisburg, rutschte ab in radikalere Kreise und soll dann vom Kampf beim IS geträumt haben. Einmal, so sagt es die Anklage, kam er zurück aus Syrien, um sich in Deutschland wegen eines tief im Bein sitzenden Granatsplitters behandeln zu lassen. Die Anklage beruht fast ausschließlich auf überwachten Chats mit Freunden und der Familie, die Beweislage hat sich als schwierig erwiesen: Gerade hat es der Bundesgerichtshof abgelehnt, gegen B. auch wegen Mordes zu verhandeln, die Beweise des Generalbundesanwalts seien nicht eindeutig genug. Kerim Marc B. schweigt, wie so viele der Rückkehrer, bisher hat er sich nicht vernehmen lassen, nicht einmal zu der Frage, ob er beim IS war. Aber nun steht hier sein Name auf einem IS-Dokument, und das Datum seiner Einreise: am siebten Tag des Monats Ramadan im Jahr 1435. In manchen Dokumenten rechnen die Islamisten nach dem Hidschra-Kalender, der mit der Reise des Propheten Mohammed nach Medina beginnt. 1435 entspricht dem Jahr 2014.

Das erste Blatt des Personalbogens von Abdelkarim B. aus Frankfurt. Das Dokument verrät auch den Mann, der ihm bei der Einreise ins Kalifat half.

Auch andere Verfahren könnten nun eine neue Wendung nehmen, beispielsweise in Frankfurt, wo Abdelkarim B. auf seinen Prozess wartet. Er kommt aus dem Rhein-Main-Gebiet, einer Region, aus der besonders viele der deutschen Islamisten stammen, die sich auf den Weg nach Syrien machten. B. reiste gemeinsam mit seiner zum Islam konvertierten Frau Angélique aus. Später wurde sie mit einer Rohrbombe am Flughafen der türkischen Millionenstadt Gaziantep verhaftet, die sie angeblich von ihrem Mann bekam. Zweimal lag der Fall beim Generalbundesanwalt, zweimal ging er zurück nach Frankfurt, es blieb bisher bei einer Anklage wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und unerlaubtem Waffenbesitz. Die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, dem IS, könne man nun einmal nicht nachweisen, hieß es. Und nun kann man es wohl doch. Abdelkarim B., Kampfname Abu Umayma-al Almani, ist am 17.9.2013 über den türkisch-syrischen Grenzübergang bei Azaz eingereist, so steht es auf seinem Personalbogen. Ein Iraker schleuste ihn ins Kalifat, auch das ist vermerkt.

Und dann gibt es in dem Konvolut noch Hinweise auf diejenigen, die zurückkamen, die von der Polizei und den Staatsanwaltschaften wieder und wieder befragt wurden, aber bei ihrer Geschichte blieben. Die sagten, nein, sie hätten nichts mit dem IS zu tun, sie hätten nur humanitäre Hilfe leisten wollen, oder die Grenze erst gar nicht übertreten. Sie blieben von der Justiz unbehelligt, aber lange wird das wohl nicht mehr so bleiben. Das BKA hat bereits den Generalbundesanwalt eingeschaltet.

Wichtig für Giftgas: Der Kämpfer aus München notiert in Zeile 23, er habe "chemische Kenntnisse"

Man lernt viel aus diesem Schatz für Ermittler. Etwa, dass die gern erzählte Geschichte von der humanitären Hilfe in der Region so nicht stimmen kann. Beim IS hat man ausweislich der Dokumente sogar die Wahl, man kann ein Kästchen ankreuzen, was man im Kalifat so tun will, man kann sich für den "Geheimdienst" bewerben, als "Religionsgelehrter", natürlich auch als Kämpfer oder gleich als Selbstmordattentäter. Wem solcher Irrsinn noch nicht reicht, der bewirbt sich als "Ingimasi", für einen Amok-Angriff, bei dem bis zur letzten Sekunde gekämpft wird, bevor man sich final in die Luft sprengt. Aber wer so eine Bürokratie wie der IS betreibt, der braucht natürlich auch ein paar Bürokraten, und deshalb kann man sich bei der Einreise auch gleich für die "Verwaltung" melden. Ausgerechnet die deutschen IS-Rekruten interessieren sich dafür aber gar nicht. Alle bis auf einen, der schon mit dem Entschluss einreist, sich gleich in die Luft zu sprengen, kreuzen "Kämpfer" an. Wahrscheinlich dürfen jedoch gar nicht alle an die Front, denn schon bei der Einreise wird noch eine ganz andere Frage gestellt. Da findet offenbar eine erste Befragung statt, in der es um besondere Fähigkeiten geht, sie werden in der Rubrik "Notizen", Zeile 23, festgehalten. Bei Mustafa B. aus München, einem der wenigen Bewerber mit Hochschulabschluss, fallen jedenfalls seine besonderen Chemie-Kenntnisse auf, Bachelor und Master-Abschluss. "Wichtig. Hat chemische Kenntnisse", notiert der IS. Wichtig? Amerikanische Behörden sagen, dass die Terroristen inzwischen ihr eigenes Giftgas herstellen - und wohl auch einsetzen.

Die Listen verraten auch, wer von den Deutschen beim IS etwas zu sagen hat, wer diejenigen mit Einfluss sind. Zu den "Bürgen" für die Einreise ins Kalifat zählen beispielsweise auch der Bonner Farid Saal, der gern für Propaganda-Videos zwischen Leichenbergen posiert und den deutschen Behörden als einer der gefährlichsten Terroristen gilt. Oder der Islamist Yassin Oussaifi, ein raffinierter IS-Werber, der aus Syrien in die Autostadt Wolfsburg zog, mindestens 22 junge Muslime zur Reise in den Dschihad überredete und beim IS inzwischen den Ehrentitel "Scheich" trägt.

Sicherheitsbehörden befürchten, dass das Glück der Deutschen, bislang von einem großen IS-Anschlag verschont worden zu sein, auch einmal enden könnte, dass ein Freitagnacht-Massaker wie in Paris auch hier stattfinden könnte. In Paris waren es zumeist französische und belgische Rückkehrer aus Syrien. Abdelhamid Abaaoud war wohl ihr Anführer, erst im IS, später auf den Straßen von Paris. Gibt es so einen Mann auch unter den deutschen IS-Kämpfern? Vielleicht findet man die Antwort in den nächsten geheimen Dokumenten, die dem IS abhandenkommen.