Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag sucht Sudans Präsidenten Omar al-Baschir nun auch wegen Völkermordes. Bereits letztes Jahr erging ein Haftbefehl wegen Kriegsverbrechen.
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hat am Montag einen Haftbefehl wegen Völkermords gegen den sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir erlassen. Es gebe ausreichend Hinweise für die Annahme, dass al-Baschir sich des Völkermords schuldig gemacht habe, teilten die Richter mit.
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Wurde vom Internationalen Strafgerichtshof bisher wegen Kriegsverbrechen gesucht, nun auch wegen Völkermordes: Sudans Präsident Omar al-Baschir. (© rtr)
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Eine Berufungskammer des IStGH in Den Haag hatte im Februar einem Überprüfungsantrag des Chefanklägers des Tribunals, Luis Moreno-Ocampo, stattgegeben. Dieser hatte gefordert, den bereits existierenden Haftbefehl gegen al-Baschir wegen Kriegsverbrechen in der Konfliktregion Darfur um den Punkt des Völkermordes zu erweitern. Dort kämpfen seit 2003 Rebellenorganisationen gegen regierungstreue Milizen und Streitkräfte. Dabei kamen nach UN-Angaben etwa 300.000 Menschen ums Leben.
Viele der insgesamt 6 bis 7 Millionen Einwohner Darfurs verhungerten oder starben wegen der katastrophalen hygienischen Bedingungen an Krankheiten wie Durchfall. Die Kämpfe zwischen schwarzafrikanischen Aufständischen und der muslimischen Zentralregierung trieben außerdem etwa drei Millionen Menschen in die Flucht.
Die Lage war 2003 nach einem Aufstand schwarzafrikanischer Rebellen eskaliert. Diese forderten die Gleichberechtigung der nicht-arabischen Bevölkerung und sagten der sudanesischen Regierung den Kampf an. Zur Unterdrückung des Aufstands bewaffnete die Führung in der Hauptstadt Khartum arabische Reitermilizen, die sogenannten Dschandschawid. Gemeinsam mit regulären Armee-Einheiten gingen sie gezielt gegen Angehörige der schwarzen Bevölkerungsmehrheit vor. Sie mordeten, vergewaltigten und brannten ganze Dörfer nieder. Der Konflikt ist bis heute nicht beendet.
Die Nuba: Leni Riefenstahls Bilder machten sie einst bekannt. Heute sucht das Volk aus Sudan Schutz in Höhlen und Felsspalten – vor den Bomben des Regimes in Khartum. Ein Frontbericht. Seite Drei Jetzt lesen ...
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(dpa/AFP/mob/woja)
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Ihr Spiegel Link erinnert einen irgendwie an ein gewisses "italienisches Geschäftsgebaren" das heute durchaus auch gerne von Russen prtaktizoiert wird, finden Sie nicht?? :-))))
"Was Save Darfur so alles treibt, ist mir wirklich neu, soll hier aber keine große Rolle spielen"
Nein, dass sollte und das muss ein Rolle spielen!
Die Verdrehung der Tatsachen, die masslosen Behauptungen, das Schüren von Konflikten, die Forderungen und das Werben für einen weiteren militärischen Eingriff der USA muss schonungslos offengelegt werden. Ebenso müssen die Beweggründe für dieses Verhalten hinterfragt werden.
Die gleichen Kreise, die schon den Irak-Krieg mit nichts als Lügen herbeiführten, lügen erneut, um einen Angriff auf den Sudan zu forcieren und derzeit ganz aktuell einen weiteren verbrecherischen Krieg gegen den Iran vom Zaun zu brechen, der das Potential zum dritten Weltkrieg hat und ebenfalls auf nichts als haltlosen Behauptungen basiert.
Dass es diesen Gruppierungen dabei in keinster Weise um die Hilfe für Menschen in Not geht, bewesit der Einsatz der Abermillionen von Spendengeldern, die diese Organisation einsackte. Ich bin sicher, dass die Spender mit ihrem Geld zur direkten, sofortigen Hilfe von Menschen in Not beitragen und nicht die üppigen Budgets international agierender PR-Agenturen auffüllen wollten.
alkhaider schrieb:
...... 2007 hat Save-Darfur 15 Millionen Dollar an Spendengelder ausschliesslich
für PR-Kampagnen ausgegeben, in denen mit masslos übertriebenen
Opferzahlen ein militärisches Eingreifen der USA propagiert wird.....
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Diese einflussreichen Israel-Lobbyisten in den USA fordern nicht nur
ein militärisches Eingreifen im Sudan sondern auch im Iran.
Wie diese Lobby in den USA arbeitet, kann man in der Studie von John J. Mearsheimer und Stephen M. Walt aus dem Jahre 2006 nachlesen.
DIE ISRAEL-LOBBY UND DIE US-AUSSENPOLITIK
http://www.dpg-netz.de/downloads/Israel_Lobby.pdf
Wie die Israel-Lobby nicht nur in den USA arbeitet, ist sehr detailliert in einem
"Spiegel" - Artikel aus dem Jahre 1970 nachzulesen.
JEDER JUDE BÜRGT FÜR ALLE JUDEN
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43822556.html
Also es geht doch,
jetzt können wir auch vernünftig reden.
Was Save Darfur so alles treibt, ist mir wirklich neu, soll hier aber keine große Rolle spielen. Eins ist auch sicher, dass in dieser Region die chinesischen und russischen Interessen auf die amerikanischen Prallen. Es sind viele Menschen ermordet worden, viel mehr sind an den Kriegsfolgen gestorben. Der Präsident dieses Landes trägt auch eine Mitschuld.
Im Übrigen glaube ich nicht, dass die Amis in Sudan was machen, die haben genug andere Probleme zudem werden Chinesen und die Russen immer stärker. Die Amis werden diesen Konflikt scheuen, soll heißen der Krieg wird durch die Milizen ausgetragen. Jede Konfliktseite (USA, RUS und CHN) wird zu Destabilisierung der Situation betragen, so dass unter solchen Umständen an die Rohstoffförderung gar nicht zu denken sein kann.
Sowohl die Jerusalem Post als auch die Washington Post berichten ganz offen, dass die Save-Darfur-Kampagne von zwei jüdischen Organisationen in den USA gegründet wurde und zwar dem American Jewish World Service und dem U.S. Holocaust Memorial Museum.
2007 hat Save-Darfur 15 Millionen Dollar an Spendengelder ausschliesslich für PR-Kampagnen ausgegeben, in denen mit masslos übertriebenen Opferzahlen ein militärisches Eingreifen der USA propagiert wird. NICHT EINEN EINZIGEN Cent liessen diese ach so wahnsinnig besorgten Menschenrechtlern den Menschen in Darfur zugute kommen. NICHT EINEN!
"Save Darfur was created in 2005 by two groups concerned about genocide in the African country -- the American Jewish World Service and the U.S. Holocaust Memorial Museum.
None of the money collected by Save Darfur goes to help the victims and their families. Instead, the coalition pours its proceeds into advocacy efforts that are primarily designed to persuade governments to act."
By Jeffrey H. Birnbaum Washington Post Staff Writer
Friday, June 1, 2007;
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