In Südafrika sind bei einem Busunglück 24 Menschen ums Leben gekommen, darunter mehrere Kinder. Der Bus überschlug sich auf dem Weg nach Kapstadt.
Bei einem schweren Busunglück in Südafrika sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall im Westen des Landes wurden 15 weitere Menschen schwer verletzt, wie die Nachrichtenagentur Sapa unter Berufung auf Behördenangaben berichtete. Unter den Todesopfern seien auch mehrere Kinder, sagte ein Behördensprecher.
Der Bus, der auf dem Weg nach Kapstadt war, überschlug sich in der Nähe der Stadt Worcester in der südafrikanischen Provinz Westkap. (© Symbolfoto: dpa)
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In dem Bus hatten demnach Bewohner der ländlichen Provinz Ostkap gesessen, die auf dem Weg nach Kapstadt waren. Wie der Sprecher der Verkehrssicherheitsbehörde, Xenophone Wentzel, dem Radiosender SAFM sagte, verlor der Busfahrer auf der Autobahn in der Nähe der Stadt Worcester in der Provinz Westkap die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Bus stieß zunächst gegen eine Leitplanke, überschlug sich und landete auf der Gegenfahrbahn. Warum es zu dem Unglück kam, war zunächst nicht bekannt.
Die Verletzten wurden per Hubschrauber und mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Unter ihnen war auch der Fahrer des Busses. In den Unfall war den Angaben zufolge kein anderes Fahrzeug verwickelt.
In Südafrika gibt es häufig schwere Verkehrsunfälle. Jedes Jahr kommen auf südafrikanischen Straßen durchschnittlich 16.000 Menschen ums Leben. Erst Ende April waren bei einem Zugunglück nahe der Hauptstadt Pretoria zwei Menschen ums Leben gekommen. Fast 50 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, als ein Luxuszug für Touristen entgleiste.
In Südafrika findet vom 11. Juni bis zum 11. Juli die Fußball-Weltmeisterschaft statt.
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(AFP/kat/gba)
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Wer sich in Südafrika aufgehalten hat, der erkennt schnell, dass man mit erhöhter Achtsamkeit als in Deutschland ein Fahrzeug steuern müssen. Ich würde sogar die Aussage vertreten, dass das Autofahren in Südafrika riskanter ist als hierzulande. Leider liegen mir keine Statistiken zur Anzahl von Verkehrstoten vor, da die Regierung eher Straftaten und HIV-Infektionen beobachtet und analysiert. Aber sicher ist, dass in Johannesburg zum Beispiel die Anzahl an Morden die der Verkehrstote übersteigt.
Für weitere Informationen siehe das Südafrika-Portal:
http://2010sdafrika.wordpress.com/
finden solche Unfälle in S-Afrika statt: die Kleinbusse sind extrem überfüllt, und wenn 2 solcher Fahrzeuge zusammenstossen, kommen schnell 20-30 Menschen ums Leben. Das ist leider Alltag in S-Afrika und nur dort eine Meldung wert. Dass so ein Unfall nun gemeldet wird, ist doch nur wegen der Fussball-WM.
Liebe SZ, hört auf, solche Schmarrn-Nachrichten zu bringen. Wenn ihr konsequent sein wollt, dann wird ab jeden Tag über diese Unfälle berichtet. Oder ihr lasst es, dann aber ernsthaft. Solche Effekt-Hascherei-Artikel sind einfach ärgerlich.