Ramersdorf/Perlach Aufwertung gefordert

Ramersdorf-Perlach will besseren Bus-Takt erreichen

Von Johannes Korsche, Ramersdorf/Perlach

Das Leistungsprogramm 2019 der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) muss, geht es nach dem Bezirksausschuss (BA), an manchen Stellen noch verbessert werden. Das Leistungsprogramm zeigt an, wie die MVG ihr Angebot in dem jeweiligen Jahr ausbauen und optimieren will. Das Programm soll mit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 in Kraft treten und wird derzeit in den Bezirksausschüssen der Stadt diskutiert. Insgesamt sechs Punkte wollen die Stadtteilpolitiker aus dem Osten zusätzlich zum Leistungsprogramm verbessern.

So sprechen sich die Stadtteilpolitiker für eine bessere Anbindung des Neubaugebiets an der Hochäckerstraße aus. Um das zu schaffen, schlagen sie eine zusätzliche Buslinie vor und bitten die MVG um entsprechende Vorschläge. Außerdem soll die Linie 196, Neuperlach Zentrum über den S-Bahnhof Perlach nach Neuperlach Süd, bis Mitternacht fahren und nicht wie bisher zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr eingestellt werden. Auch die Linie 139 benötige in ihren Augen eine Aufwertung. Einerseits weil sie die Verbindung zum Klinikum Harlaching biete, andererseits weil sie verschiedene Schnellbahn- und Trambahnhaltepunkte in unterschiedlichen Stadtbezirken miteinander verknüpfe. Deswegen "soll geprüft werden, ob die Linie zur MetroBuslinie" oder zum ExpressBus werden kann, heißt es in der einstimmig verabschiedeten BA-Stellungnahme.

Zudem soll die Taktung der Buslinien 197 und 199 sowohl untereinander, als auch auf die Fahrtzeiten der U 5 besser abgestimmt werden. Ebenso die Fahrtzeiten der U 2 und 5 am Innsbrucker Ring, sodass ein schnelleres Umsteigen möglich wird. Momentan fahren die Züge "nahezu gleichzeitig" ein, weil man aber erst eine Treppe rauf und eine andere runter gehen muss, müssten Fahrgäste "auf die Gegenrichtung lange warten".

Außerdem setzen sich die BA-Mitglieder dafür ein, "planmäßige und regelmäßige Aus- und Einrückfahrten in die Elektronische Fahrplanauskunft aufzunehmen", wie es in einem zusätzlichen CSU-Antrag heißt. Das würde zu einem "quasi kostenlosen" Zusatzangebot führen. Als Beispiel nennen sie die Ausrückfahrten der U 2 und U 7, die bereits ab Neuperlach Süd Pendler befördern könnten.