Kultur und Freizeit Flohmärkte, ein Pumuckl-Festival und Tanzen mit offenem Mund

Ein Muss an diesem Wochenende: Ein Abstecher auf den Flohmarkt auf der Theresienwiese.

(Foto: Florian Peljak)

Unsere Empfehlungen für Freitag, Samstag und Sonntag.

Von Axinja Weyrauch

Unsere Tipps für Freitag:

  • Wem die Wiesn schon wieder zu lange her ist, der kann ab heute namentlich passend zum Wetter auf das Frühlingsfest auf der Theresienwiese gehen. Denjenigen, die Frühling eher mit Garten und Natur verbinden, sei die Messe "Gartenlust" im Hofgarten des Schloss Schleißheims ans Herz gelegt. Bis Sonntag gibt es hier täglich von 10 bis 18 Uhr 150 Aussteller, Kinderprogramm und die ersten Gondelfahrten des Jahres. Mehr dazu steht hier.
  • Das Pumuckl-Musical feiert Premiere im Gärtnerplatztheater - und erfreut sich so großer Beliebtheit, dass es leider keine Tickets mehr gibt. Für die kommenden Veranstaltungen an diesem Wochenende gibt es hier noch Restkarten, mehr über das Musical steht außerdem im SZ-Artikel. Fans kommen heute aber trotzdem beim Pumuckl-Filmfestival im Heppel & Ettlich auf ihre Kosten. Der Eintritt kostet für Erwachsene 5, für Kinder 3 Euro. Es werden zwei Filme der Serie gezeigt, Einlass ist ab 15:30 Uhr. Hier gibt es mehr dazu.
  • Bis zu 60 000 Watt Leistung schafft die Soundanlage, mit der Schlachthofbronx in der Muffathalle auftreten. Warum man während des Auftritts des Münchner Duos am besten mit offenem Mund herumlaufen sollte, erfahren Sie im SZ-Interview. Karten für das Bass-Spektakel gibt es für 15 Euro, Einlass ist um 23 Uhr. Hier klicken für Weiteres zum Konzert.

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Den Samstag:

  • Etwa 3000 Stände und 30 000 Besucher werden am Flohmarkt auf der Theresienwiese erwartet. Hier findet man wirklich alles - auch vieles, von dem man bisher gar nicht wusste, dass man es überhaupt braucht. Das Besondere: Neue Waren, wie heutzutage auf vielen Flohmärkten üblich, sind hier nicht erlaubt. Los geht es schon um 7 Uhr, mehr Infos gibt es hier. Ein Interview mit dem Leiter des größten Flohmarkts in Bayern kann man hier lesen.
  • Während die großen Geschäfte auf der Theresienwiese laufen, können die Kleinen ihr altes Spielzeug beim Kinderflohmarkt "Der kleine Münchner" an der Münchner Freiheit tauschen und verkaufen. Es gibt keine Standgebühr, dafür sollen die Stände hauptsächlich aus Spielsachen bestehen. Mehr darüber findet man hier und im SZ-Artikel.
  • Zwar will München nicht mehr Radlhauptstadt heißen, dennoch leben ganz unbestritten einige Zweirad-Begeisterte in der bayerischen Landeshauptstadt. Diese können heute und morgen ihr Fahrrad aufmotzen, neues Material testen und verschiedenen Wettbewerben beiwohnen. Wo? Beim Radsportfestival Sattelfest im Olympiapark. Jeweils ab 10 Uhr, mehr dazu steht hier.
  • Ganz viel Musik auf einmal gibt es heute beim Fest des Radiosenders egoFM in der Muffathalle. Headliner ist die Münchner Band Kytes, die in den letzten Jahren richtig durchgestartet ist. Im Anschluss gibt es noch eine Party, da legt unter anderem Markus Kavka auf. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Tickets sind für gut 12 Euro zu haben. Wer mehr wissen will, klickt hier drauf.

Und den Sonntag:

  • Wer noch nicht genug vom Flohmarkt-Flair hat, kann heute noch den Stijlmarkt auf der Praterinsel besuchen. Zwar ist das eigentlich kein richtiger Flohmarkt und man muss sogar sieben Euro Eintritt zahlen, doch es gibt Klamotten und Accessoires von jungen Designern. Los geht es um 11 Uhr, hier geht es zur Website.
  • Ein etwas anderes Angebot findet man beim Film- und Comic Markt in der Tonhalle. Alle paar Monate finden Besucher hier Hefte, DVDs und Figuren. Von 10 bis 15 Uhr, der Eintritt kostet drei bzw. fünf Euro. Für mehr Infos, hier entlang.
  • In ganz Deutschland öffnen Verlage anlässlich des Welttags des Buches dieses Wochenende ihre Pforten: Bei der Aktion "Verlage besuchen" sind in München unter anderem cbj, dtv junior oder Ars Edition mit verschiedensten Veranstaltungen dabei. Heute um 12 Uhr beispielsweise liest Hassan Ali Djan bei Herder über seine Flucht von Afghanistan nach München. Mehr zum ganzen Programm hier und im SZ-Artikel.
  • Wie kann es sein, dass die mutmaßliche Terrorgruppe NSU über Jahre hinweg ohne Konsequenzen morden und rauben konnte? Dieser und vielen weiteren Fragen zum Versagen der Behörden hat sich Christiane Mudra in einer akribischen Recherche gewidmet. Ihre Hörspielinstallation "Off the record - die Mauer des Schweigens" wird im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof präsentiert. Bis Donnerstag, jeweils von 13:30 bis 18:30 Uhr. Das Hörspiel beginnt stündlich, der Eintritt ist frei und jederzeit möglich. Hier geht es zur Website des Giesinger Bahnhofs.

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