Quoten beim TV-Duell 17,6 Millionen sahen Merkel gegen Steinbrück

Nur Angela Merkel gegen Gerhard Schröder lockte in der kurzen Geschichte des deutschen TV-Duells ein größeres Publikum: Die Debatte am Sonntag hat deutlich mehr Zuschauer gefunden als 2009 - auch viele in der jungen Zielgruppe.

Insgesamt 17,56 Millionen Zuschauer haben nach Angaben der ARD am Sonntagabend das TV-Duell zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Peer Steinbrück am Bildschirm verfolgt. Davon hätten allein 10,11 Millionen (ein Marktanteil von 29,1 %) den politischen Schlagabtausch im Ersten gesehen. 3,71 Millionen (10,7 % Marktanteil) hätten sich für das ZDF entschieden, 2,22 Mio. (6,4 % MA) für RTL und 1,51 Mio. (4,3 % MA) für ProSieben.

Auch beim jungen Publikum stieß das TV-Duell demnach auf großes Interesse: Bei den 14- bis 29-jährigen Zuschauern erzielte die Übertragung den ARD-Angaben zufolge im Ersten 22,3 % Marktanteil, ProSieben erreichte in dieser Altersgruppe 12,1 %, RTL 9,5 % und das ZDF 4,4 %.

Rechnet man noch die 80.000 Zuschauer beim Sender Phoenix hinzu, verfolgten dem Branchendienst Meedia zufolge sogar 17,64 Millionen Fernsehzuschauer die Debatte live.

Es sei damit das Duell mit der zweithöchsten Einschaltquote gewesen - nach dem zwischen Merkel und Gerhard Schröder (SPD) von 2005. Das damalige TV-Duell brachte es auf 20,98 Millionen Zuschauer. Das Aufeinandertreffen zwischen Merkel und dem damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier (SPD) 2009 sahen laut Meedia hingegen nur 15,26 Millionen Zuschauer.

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