sueddeutsche.de: Der ehemalige ARD-Mann Heinz Klaus Mertens wirft der ARD auf sueddeutsche.de Selbstverstümmelung vor. Die ARD mache sich zur Werbeplattform für den Pro-Sieben-Moderator Stefan Raab. Wie sehen Sie das?
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Gniffke: Die Tagesschau wirbt nicht, sie informiert.
sueddeutsche.de: Auch NDR-Intendant Lutz Marmor wird heftig angegriffen, er habe sich dem Diktat Stefan Raabs unterworfen, als dieser Lena für den Grand Prix 2011 ohne Absprache mit der ARD als Sängerin vorschlug. Wurde die ARD da übergangen?
Gniffke: Nach meiner Kenntnis geht der Vorwurf ins Leere - darüber ist vorher geredet worden, und es gab Einvernehmen.
sueddeutsche.de: Die Einschaltquoten sind in der ARD nach oben geschnellt. Bei ebenfalls quotenträchtigen Themen wie dem Entführungsfall Maria Bögerl oder der Inhaftierung des ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann berichteten Sie überhaupt nicht beziehungsweise bei Kachelmann erst nach der Anklageerhebung. Wie ist das einzuschätzen?
Gniffke: Die Tagesschau richtet sich nicht nach möglichen Einschaltquoten, sondern bewertet jedes einzelne Thema journalistisch nach seinem Nachrichtenwert. Mit dieser Vorgehensweise erreicht die Tagesschau im Durchschnitt jeden Abend neun Millionen Menschen.
sueddeutsche.de: Welchen Auftrag haben die Tagesschau und die Tagesthemen genau?
Gniffke: Der Auftrag von Tagesschau und Tagesthemen ist es, die Menschen in Deutschland fit zu machen für den nächsten Tag in Bezug auf Information.
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(sueddeutsche.de/bgr)
Partyzone Flußufer
Es war nun einmal ein einmaliges Ereignis mit Lena, das 20 Millionen Zuschauer in der Spitze gesehen haben. Die meisten Sender und Zeitungen , haben dies als Aufmacher gebracht. Wieso dies ignorieren? Es gibt außer Politik und Wirtschaft auch noch andere Themenkreise, die Menschen interessieren. Oder ist es denn Öffentlich-Rechtlichen nur erlaubt, Volksverdummung in Form von Polit-Talkshows, Volksmusik etc. zu senden?
Zudem BP ein Forum für weitere Lügen oder unsichere Prognosen geben (was die alles unter den Ölteppich gekehrt haben, kommt ja immer mehr raus)? Nein danke.
Trotzdem dürfte auch Lena froh sein, dass der Hype jetzt wieder nachlässt. Sie hat den Hype zwar 'verursacht', aber die Medien machen ihn schließlich.
Das muss Herr Gniffke wohl so sehen, schließlich bekommt er sein Gehalt von der ARD. Ich habe mich für die junge Frau gefreut, dass sie den Wettbewerb gewonnen hat. Gewonnen hat sie als sympathisches Gesamtpaket, vermutlich nicht wegen ihres, ... na ja, ganz guten Gesangs.
Den Hype um diese Geschichte fand ich übertrieben, und auch den Stellenwert, den die ARD dem Ganzen eingeräumt hat. Da kann ich nur lächeln, wenn Herr Gniffke behauptet, dass es keine Rolle gespielt habe, dass die ARD beteiligt war.
Mit Herrn Mertes war ich in der Vergangenheit nicht oft einer Meinung, jetzt schon. Eigentlich ist das eine Blamage für die ARD. Die dortigen Schlagerbeamten versuchen 30 Jahre lang, einen achtbaren Erfolg zu erzielen, und Raab holt das Ding beim ersten Versuch, mit einem nie dagewesenen Vorsprung.
Und das Lena jetzt auch im nächsten Jahr antreten soll, das ist die Bankrotterklärung der ARD und des European Song Contest. Mit anderen Worten: Der Wettbewerb ist abgeschafft zugunsten einer kommerziellen Ausweidung durch Herrn Raab. Und die ARD berichtet fleißig darüber.
Meine Gebühren sollen bitte für so etwas nicht verwendet werden.
aus der Kritik gelernt und wird in den nächsten 4 Wochen nur noch über die Ölkatastrophe und über die Versager-Regierung berichten und die Balltreter-Berichte in den Hintergrund rücken oder ganz streichen
Super Lena, klasse!!.. Jetzt pack dir deinen Satelliten und verpiss dich!
"Spielt in der Berichterstattung eine Rolle, dass die ARD den Song Contest überträgt und Lena mitgecastet hat?"
Gniffke: "Nein."
Achso, dann gibts jetzt wohl jedes mal als aller erstes die Berichterstattung wer bei Schlag den Raab gewonnen hat? Das glaubt der doch selber nicht, dass das bei Lena keine Rolle gespielt hat. Das macht die Öffentlichen ja noch unglaubwürdiger. Die sollten wenigstens ihre Misere zugeben und sich öffentlich distanzieren!
Zu Köller: Vielen Dank Horst, ich halte es dir in Ehren, dass du dich genau zu dieser Zeit geopfert hast, um das Sommerloch nicht einer 3 wöchigen Lena Berichterstattung zu überlassen. Danke!
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