Wer will, dass seine Ehe ewig hält, sollte nicht nach Aachen ziehen. Dort ist die Scheidungsquote am höchsten. Die besten Chancen hat die Liebe in Kassel.
Einsam in Aachen, glücklich verliebt in Kassel: Ob eine Ehe lange hält, hängt auch davon ab, in welcher Stadt die Verheirateten leben. Das hat eine Auswertung der Zeitschrift Men's Health ergeben.
Scheiden tut weh: In Aachen kommen auf 1000 Einwohner mehr als vier Ehetrennungen. (© Foto: iStockphotos/Montage: sueddeutsche.de)
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Im vergangenen Jahr kamen danach in der Kaiserstadt auf 1000 Einwohner mehr als vier Ehetrennungen, wie die Zeitschrift unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes schreibt. In Kassel lag die Quote nur bei 1,38 Scheidungen, dem niedrigsten Wert der Statistik.
Die Städte Köln, Hamburg und Berlin liegen mit durchschnittlich zwei bis drei Scheidungen auf 1000 Einwohner im Mittelfeld, München erweist sich mit einem Wert von 1,96 als ehefreundlichste unter den vier deutschen Metropolen.
Wie viele Ehen in einer Stadt geschieden werden, ist nach den Erkenntnissen von Experten von verschiedenen Faktoren abhängig. Religiöse und kulturelle Gründe spielen dabei eine zentrale Rolle. "Umso mehr ein traditionelles Familienbild vorherrscht, desto weniger Ehen werden auch geschieden", sagte Eva Becker, Fachanwältin für Familienrecht, Eva Becker, dem Männermagazin.
Außerdem korreliere auch die Arbeitslosenquote mit der Anzahl der Scheidungen. "Kommt zum Streit in der Partnerschaft noch die Belastung einer drohenden Arbeitslosigkeit, kann die Situation zur Trennung führen", betonte die Rechtsanwältin.
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(sueddeutsche.de/AP/bre)
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In den Nachrichten (The Telegraph): Die gewagten brasilianischen Telenovelas regen einen Rückgang der Geburtenrate und eine Zunahme der Scheidungen an, stellte ein neuer Bericht fest. Es wird geschätzt, dass 3 Millionen Babies weniger in Brasilien zur Welt kamen, als geboren worden wären, wenn keine Telenovelas ausgestrahlt worden wären, und 800.000 mehr Ehepaare haben sich getrennt oder scheiden lassen. Darüberhinaus fügten sie hinzu: Frauen, die in Gebieten leben, die flächendeckend von Globo TV (Anmerkung: brasilianische Fernsehgesellschaft) versorgt werden, haben eine wesentlich geringere Geburtenhäufigkeit. Alberto Chong, einer der Autoren der Studie, sagte, dass die Ursache für die Veränderung das erstrebenswert erscheinde Ethos der Soaps sei.
Mein Kommentar: Und was würde passieren, wenn wir das gleiche Experiment mit guten, positiven Beispielen durchführen würden?
http://www.laitman.de/page/4/?s=scheidung
Celine Polo
Vielleicht würde Aachen sogar um einiges besser Abschneiden als München, Berlin, Hamburg ... wenn man die Trennungen mit den eingetragenen Partnerschaften gegenrechnet werden.
Denn in den achso tollen Metropolen ist der Anteil der Singles bekannterweise um einiges höher.