Soviel "Ja" auch zwischen dem Musiker und der Künstlerin war - von ihrer Umgebung schlug ihnen Ablehnung im Übermaß entgegen. Bis heute gilt Yoko Ono unzähligen Beatles-Fans als Hassobjekt schlechthin, "als böse Hexe im Beatles-Märchen" wurde sie beschimpft und als "hässlich". Obwohl selbst Paul McCartney längst mitgeteilt hat, das Ende der Band sei nicht Yoko Onos Schuld gewesen.

In jedem Fall ging es aber mit den Beatles zu Ende und John Lennon war kaum mehr mit seinen Noch-Kollegen, sondern nur noch mit Yoko Ono zu beobachten. Das weltweite Medieninteresse an ihrer Hochzeit nutzten die beiden im März 1969 für ihr "Bed In", öffentliche Flitterwochen im Amsterdamer Hilton Hotel. Das erklärte Ziel: ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt in der Welt zu setzen.

Im Bild: John Lennon und Yoko Ono beim "Bed In" am 25. März 1969 in Amsterdam

Bild: Getty Images 18. Februar 2013, 10:422013-02-18 10:42:57 © Süddeutsche.de/dpa/ihe/cag