Geldanlage Immobilie Betonierte Sicherheit

Niedrige Zinsen, geringes Risiko: Viele Kapitalanleger investieren in Immobilien. Doch auch das vermeintlich simple Investment hat seine Tücken. Ein Überblick.

Von Angelika Slavik

Die komplizierten Finanzprodukte mit den lustigen Namen, die die Banken in den vergangenen Jahren angeboten hatten, entwickelten sich für viele Anleger zum Reinfall. Eine Investition in eine Immobilie erscheint vielen deshalb wieder reizvoll - zumal viele Investoren eine Inflation fürchten.

Immobilie, Foto: AP

Siedlung Siemensstadt in Berlin: Immer mehr Bürger setzen auf Immobilien als Geldanlage - auch, weil sie Angst vor einer zunehmenden Inflation haben.

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Die niedrigen Zinsen machen die Finanzierung zudem günstig wie selten zuvor. Doch beim Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage kann eine Menge schief gehen. Die wichtigsten Antworten für Anleger.

Für wen eignet sich eine Immobilie als Kapitalanlage überhaupt?

Immobilien gelten seit jeher als sehr konservative Anlageform - zu Recht, sagt Ulrike Zobel von der Hamburger Sparkasse (Haspa): "Wer wenig Risiko eingehen möchte, trifft mit dem Kauf einer Immobilie grundsätzlich eine gute Wahl."

Die Erträge seien gut berechenbar, das Risiko des Wertverlusts vergleichsweise gering - vorausgesetzt, der Käufer hat das Objekt nach den richtigen Kriterien ausgewählt. Allerdings sind auch die Renditeerwartungen überschaubar: Vier bis sechs Prozent seien realistisch, sagt Ralph Müller, Baufinanzierungsexperte bei der Deutschen Bank.