RoboterBegrüßen Sie Ihre künftigen Herrscher!

Sie flüstern ihren Besitzern Schweinereien ins Ohr, überwachen Demonstranten, krabbeln im Schwarm durch Fabrikhallen: Was Roboter heute schon können.

Wenige Zukunftsvisionen kommen ohne Roboter aus. Das Spektrum reicht dabei von der Super-Hilfskraft, die den Menschen alle unangenehmen Arbeiten abnimmt, bis zur übermächtigen Intelligenz, die die Menschheit unterjocht. Tatsächlich ist die Robotertechnik ein florierendes und innovatives Forschungsfeld. Alle paar Tage wird irgendwo auf der Welt ein neuer mehr oder weniger fortschrittlicher Roboter präsentiert. SZ.de hat eine Auswahl der markantesten Modelle der vergangenen Monate zusammengestellt und erklärt, was sie können und welchen Platz sie einmal auf der Welt einnehmen könnten.

Die Ausdrucksstarke

62 verschiedene Gesichtsausdrücke kann die Roboter-Dame Sophia zeigen und beim Sprechen benutzen. Das Spezialsilikon wirkt wie menschliche Haut, wenn Sophia das Gesicht bewegt. Kameras in ihren Augen beobachten, wie sich Gesprächspartner bewegen und welche Gesichtsausdrücke sie benutzen. So hält Sophia beim Sprechen Blickkontakt, erkennt Personen und passt ihre Gesichtsausdrücke dem Gesprächsinhalt an, wie CNBC berichtet. Ein eingebauter Sprach-Bot verarbeitet Gesagtes und antwortet mehr oder weniger angemessen.

Die Firma Hanson Robotics aus Hong Kong hat Sophia entwickelt und sie im März bei der SXSW in Austin vorgestellt. Die Firma erklärt, sie möchte künstliche Intelligenz "freundlich und mitfühlend" machen. Geht es nach ihr, sollen Roboter wie Sophia zukünftig in der Pflege, im Kundenservice oder zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden können.

Bild: PR-Foto Hanson robotics 7. Juni 2016, 15:352016-06-07 15:35:22 © SZ.de/mor/jab/mane