Neue Gadgets Sony zeigt Phablet und Smartwatch

Mit seinem 6,4 Zoll (16,3 Zentimeter) großen Display ist das Sony Xperia Z Ultra fast so groß wie ein kleines Tablet.

(Foto: Sony)

Wem ein Smartphone zu klein, ein Tablet aber zu groß ist, der kann zu einem "Phablet" greifen. Sony hat jetzt mit dem Xperia Z Ultra ein solches Gerät mit einem 6,4-Zoll-Display vorgestellt. Zudem hat die japanische Firma eine neue Smartwatch im Programm.

Von Mirjam Hauck

Größer als ein Smartphone, kleiner als ein Tablet: Die Geräteklasse der sogenannten Phablets soll eine Lücke schließen, von der mancher User noch gar nicht weiß, dass es sie gibt. Das Display der Geräte variiert zwischen einer Größe von 4,5 und 7 Zoll und anders als mit einem Tablet kann man damit telefonieren - es aber nicht mehr in jede Hosentasche stecken. Dafür lässt es sich mit größerem Display besser surfen oder Videos schauen, manche verfügen auch über eine Notizbuchfunktion, bei der man mit einem Stift auf dem Display schreiben kann.

Auf dem Markt sind beispielsweise bereits die 5-Zöller Samsung Galaxy S4 und das HTC Butterfly. Noch größer ist das Xperia Z Ultra, das Sony am Dienstag vorgestellt hat.

Das Phablet hat einen 6,4 Zoll großem Touchscreen und ist 6,5 Millimeter dünn. Neben LTE und Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel, 342 Bildpunkte pro Zoll) bietet es einen Schutz gegen Staub (IP55) und Wasser (IP58). Es läuft mit Android 4.2 Jelly Bean.

Triluminos-Bildschirm-Technologie

Zusätzlich verfügt es über eine Schreibfunktion: Mit einem leitfähigen Stift kann der Nutzer auf dem Display schreiben oder zeichnen. Das Phablet nutzt die von Sony für Fernseher entwickelte Triluminos-Bildschirm-Technologie. Ein höheres Farbspektrum lässt sattere Farben und eine verbesserte Lesbarkeit bei Sonnenlicht zu. Davon profitiert auch die E-Reader-App.

Sony Smartwatch 2

(Foto: Sony)

Als Prozessor ist Qualcomms neue Vierkern-CPU mit 2,2 Gigahertz verbaut. Zur Ausstattung des 212 Gramm schweren Phablets (17,9 mal 9,2 Zentimeter) zählen neben einer Acht-Megapixel-Kamera und NFC auch 2 Gigabyte (GB) RAM- sowie 16 GB interner Speicher. Die Kapazität des Akkus soll 3000 Milliamperestunden betragen. Das Gerät, das es in den Farben weiß, schwarz und lila geben wird, soll 679 Euro kosten und voraussichtlich Ende des 3. Quartals auf den Markt kommen.

Neu im Portfolio hat Sony auch die Nachfolgerin seiner ersten Smartwatch, die SW2. Über die NFC-Funktion, die Sony "One-touch" nennt, lässt sich die Uhr mit dem Xperia Ultra Z verbinden. So können E-Mails, SMS und Facebook-Updates über das Display der Uhr empfangen und gesteuert werden. Die Android -Armbanduhr gibt es wahlweise mit einem schwarzen Metall- oder einem Kunststoffarmband. Die SW2 soll 199 Euro kosten und ebenfalls im dritten Quartal 2013 erhältlich sein.