Die Bundesregierung sieht das Gesetz zur Sperrung von Kinderporno-Seiten im Netz nicht gefährdet: Laut Familienministerium ist das Vorgehen im Kabinett abgestimmt.
Die Bundesregierung sieht das Inkrafttreten des Gesetzes zur Sperrung von Kinderporno-Seiten im Internet nicht gefährdet.
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Das Gesetz zur Sperrung von Kinderporno-Seiten im Internet soll nach dem 8. Oktober Bundespräsident Horst Köhler zur Ausfertigung zugeleitet werden. (© Foto: dpa)
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Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums widersprach am Mittwoch einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, wonach die Vorlage des bereits von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Gesetzes bei der EU-Kommission dazu führen könnte, dass das Gesetz wegen der sogenannten Diskontinuität verfalle.
Frist bis zum 8. Oktober
Diskontinuität bedeutet, dass mit Ablauf der Legislaturperiode alle nicht abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren beendet sind und neu aufgenommen werden müssen. Dies treffe hier nicht zu, sagte der Sprecher, weil das Gesetz bereits rechtskräftig verabschiedet sei. Außerdem laufe die Frist, bis zu der sich die EU äußern könne, am 8. Oktober ab.
Die Legislaturperiode ende aber erst mit der Konstituierung des neuen Bundestages, die voraussichtlich erst Ende Oktober stattfinden wird. Nach dem 8. Oktober werde das Gesetz Bundespräsident Horst Köhler zur Ausfertigung zugeleitet.
Ein Sprecher des Familienministeriums betonte, dass der Umgang mit dem Gesetz innerhalb der Bundesregierung abgestimmt sei.
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(SZ vom 6.8.2009/bön)
Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
lieber zum Fortbildungsurlaub. Demnächst wird es für DSL noch Geschwindigkeitsbegrenzer geben, damit man mitschreiben kann. So oder so ähnlich stellt man sich das vor.
Ich warte noch auf den ersten Hackerangriff auf diese Liste. Ein guter Gag wäre beispielsweise die Seiten der Bundesministerien oder aller dafür stimmenden Politiker auf die Liste zu setzen.
Das Gesetz ist zweierlei:
Einerseits nutzlos und dann auch noch potentiell schädlich.
Nutzlos weil:
- es die Verbreitung von Kinderpornografie nicht stoppen wird, nicht mal wirklich beeinflussen. Es gibt keine über http anzusurfende Kinderpornoseiten.
- es keinen einzigen Missbrauch verhindern wird.
Schädlich:
- es öffnet Tür und Tor für einen Missbrauch. Nein, nicht der Kinder. Der Zensur von missliebigen Seiten.
Die jetzt angestrebte Sperre über DNS-Server lässt sich in zwei oder Minuten aushebeln - einmaliger Aufwand!
Also wird Frau von der Laien als nächstes ein Gesetz einbringen, das die Umgehung verbietet - und spätestens dann ist das Internet dann wirklich rechtsfrei. Weil es für die Internetsurfer dann keine Rechte mehr gibt, sondern nur noch Pflichten.
Und wieso steht das hier nun wieder unter "Computer" und nicht unter "Politik". Die Abwrackprämie steht schließlich auch dort.
Ich glaube, die SZ möchte bewusst suggerieren, dass dies nur ein Thema für Nerds sei.
Paging