Wer genug hat von Blind-Dates, kann sich eine neue iPhone-Applikation zunutze machen. "DateCheck" durchschnüffelt die Netz-Vergangenheit von potentiellen Liebschaften.
Wer sichergehen möchte, dass die neue Liebschaft tatsächlich unverheiratet ist oder nicht etwa eine kriminelle Vergangenheit verschweigt, kann in den USA bald sein iPhone zur Aufklärung nutzen: Das US-Unternehmen Intelius stellte am Dienstag auf einer Messe in Kalifornien ein neues Programm für das Multimediatelefon von Apple vor, das nach Eingeben eines Namens oder einer Telefonnummer sämtliche Informationen über den Menschen liefert.
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Mit "DateCheck" wäre der Plot dahin gewesen: Eddie Murphie geht als "Prinz aus Zamunda" im gleichnamigen Film inkognito auf Brautschau. (© Foto: dpa)
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Cyber-Schnüffler
Das "DateCheck" getaufte Programm soll in wenigen Tagen im Internetshop von Apple erhältlich sein. "DateCheck" durchsucht die von Intelius gesammelten Daten zum Beispiel darauf, ob der neue Liebhaber in den USA schon einmal wegen Trunkenheit am Steuer seinen Führerschein verlor, vorbestraft ist - oder ob er allein wohnt.
Das Programm durchsucht auch sämtliche Netzwerke wie Facebook oder Myspace nach Seiten des Verehrers. "DateCheck ist mit meinen Verehrern viel strenger, als es mein Vater jemals war", sagte ein Intelius-Mitarbeiterin bei der Vorstellung des Programms.
Als Bonus vergleicht das Programm sogar die Geburtsdaten des Paares, um herauszufinden, ob sie von den Sternen her zusammenpassen. Die Basisüberprüfung durch "DateCheck" soll kostenlos sein, erweiterte Suchanfragen können bis zu 40 Dollar (rund 27 Euro) kosten.
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(afp/jobr)
Vor dem ESC-Finale in Aserbaidschan
der Suchmaschinen. Die Daten die dort gespeichert sind dürften aber genau so brisant und nicht weniger sein sein als die von Google.
"Google ist heute aus Sicht der Datensicherheit gefährlicher als es Microsoft jemals war... "
Ich geh mal davon aus das es Daten aus Melderegistern usw. abfragt und diese gesammelt zur Verfügung stellt.
Wenn da mehr als Adresse und Telefonnummer rauskommt hat der desses Daten gezeigt werden wohl mal irgendwo was angegeben ... und da liegt wie schon apotheke arwähnt die Hauptgefahr.
Die Leute legen aus nichtigen Gründen irgendwo im Netz ihr komplettes Leben bloß und denken keinen Augenblick daran was eine Zusammenführung alles Daten zeigt.
Das tun sie manchmal freiwllig wie bei Facebook oder StudiVZ, manchmal unbewusst wie bei Google.
Google weiss beispielsweise wo der User wohnt (Emailanmeldung bei gmail), welche Seiten angesurft werden (Chrome), welche Interesen man hat (Suchmaschine), wo man sich aufhält (Maps, Android auf dem Telefon)...aber das wird natürlich alles streng getrennt gehalten - wers glaubt...
Google ist heute aus Sicht der Datensicherheit gefährlicher als es Microsoft jemals war...
Natürlich ist das hochgradig bedenklich. Wenn ich andererseits sehe, dass Menschen ihr komplettes Leben im Netz veröffentlichen oder ihre persönlichen Daten hemmungslos in Soziale Netzwerke stellen, dann graust es mir.
Die Verantwortung für die Sicherheit der persönlichen Daten liegt hauptsächlich beim Einzelnen.
einfach nur krank dass man soetwas legal machen darf!
Was könne dann erst die professionellen Cyber-Schnüffler der sog. Nachrichtendienste herausfinden? Nicht nur in den USA, in der die Sozialversicherungsnummer genügt, die Person hinsichtlich ihrer Daten zu "strippen".