Öffentlicher Dienst Tarif-Plus gilt auch für Bayerns Beamte

Nach der Einigung im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst zeigt sich Finanzminister Markus Söder (CSU) mit dem Ergebnis zufrieden. "Unsere Beschäftigten in Bayern leisten hervorragende Arbeit. Eine angemessene Bezahlung ist der Bayerischen Staatsregierung sehr wichtig." Söder kündigte an, das Ergebnis des Tarifabschlusses auch auf Beamte im Freistaat zu übertragen. "Wir wollen keine Zwei-Klassen-Gesellschaft im öffentlichen Dienst." Am Freitagabend hatten sich Länder und Gewerkschaften auf einen Abschluss geeinigt. Damit wird es keine neuen Warnstreiks an Schulen, in Kitas oder Straßenmeistereien geben - in Bayern waren vergangene Woche 2500 Angestellte im Warnstreik. Die Beschäftigten sollen nun dieses Jahr zwei Prozent mehr Geld bekommen, 2018 dann noch 2,35 Prozent, mindestens 75 Euro. Der Chef des Bayerischen Beamtenbunds, Rolf Habermann, lobte die Einigung ebenfalls: "Wer für die Teilhabe der Beschäftigten an der allgemeinen Einkommensentwicklung sorgt, sichert diesen Standortvorteil und bleibt für Nachwuchskräfte attraktiv."