Natur:"Das Problem ist, dass wir Holz verschwenden"

Lesezeit: 11 min

Abgestorbene Fichten rund um den Brocken werden gefällt

Von Borkenkäfern befallene Fichten an der Eckertalsperre bei Bad Harzburg (Niedersachsen) sind teilweise abgestorben und damit eine Gefahr für Wanderer und Radfahrer. Sie müssen gefällt werden.

(Foto: Swen Pförtner/picture alliance / Swen Pförtne)

Dem Wald geht es schlecht - darüber ist man sich einig. Aber wie kann man ihm helfen? Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Zeit für ein Gespräch mit zwei Experten über Klimawandel, Waldsterben, Baumarten und Holznutzung.

Interview von Tina Baier und Marlene Weiß

Der Wald ist in der Krise, da sind sich die Experten einig. Aber was tut man dagegen? Jürgen Bauhus, Waldbau-Professor an der Universität Freiburg, plädiert für klassische Forstwirtschaft - den Wald verjüngen, wo nötig neu pflanzen. Pierre Ibisch dagegen, der die Professur für Naturschutz an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde innehat, kritisiert ganz grundsätzlich die aktuelle Form der Waldnutzung. Sollte man Wälder mehr sich selbst überlassen? Zeit für ein Gespräch.

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