Teilchenbeschleuniger LHC – Unter der Anlage verbirgt sich die größte Maschine überhaupt

Der LHC war am 10. September 2008 nach fast 20-jähriger Bauzeit und 3,9 Milliarden Euro Baukosten unter großer weltweiter Beachtung in Betrieb genommen worden, musste aber kurz darauf wegen gravierender Pannen am Kühlsystem abgestellt werden. 1984 wurde die Idee einer solchen Physikmaschine erstmals diskutiert, zehn Jahre später der Bau beschlossen. Gegner des LHC zogen bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Sie fürchteten, die Maschine könnte Schwarze Löcher erzeugen, die die Erde verschlucken. Das Gericht wies die Forderung zum Stopp der weltweit größten Forschungsmaschine jedoch ab. Auch das Bundesverfassungsgericht wies die Beschwerde einer Frau zurück, die aus Angst vor dem Weltuntergang das Experiment verbieten lassen wollte.

Foto: Cern (sueddeutsche.de/kvg/beu)

31. März 2010, 09:552010-03-31 09:55:00 ©