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Psychologie:Sex mit einer Maschine

Roboter und Puppen für sexuelle Begegnungen werden gerade in Corona-Zeiten reihenweise produziert.

(Foto: FRED DUFOUR/AFP)

Die Nachfrage nach Puppen für intime Begegnungen steigt in Zeiten der Pandemie. Was für Unternehmer ein lukratives Produkt ist, bedeutet für Käufer meist viel mehr. Über ein zweifelhaftes Geschäft.

Von Boris Hänßler

Die chinesische Firma AI AI-Tech hat angekündigt, Emma - einen Sexroboter - mit neuen Features auszustatten: Sie kann künftig ihre Arme bewegen. Ihre Brust hebt und senkt sich, als würde sie atmen. Legt der Kunde seinen Kopf auf ihre Brust, hört er ihren Herzschlag und spürt ihre Körperwärme. Andere Sexroboter stöhnen lustvoll, wenn man sie berührt, zwinkern mit den Augen, machen Small Talk und bekommen sogar eine Gänsehaut. Ein Roboter der Firma DS Doll lernt gerade menschliche Mimik. Realistischere Haut, Haare, Nägel - es vergeht kaum ein Monat ohne Fortschritt. War für die Computergrafik die Videospiel- und Filmbranche stets die treibende Kraft, ist es für humanoide Roboter inzwischen die Sexbranche.

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