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Hunde bei der Bundeswehr:Soldaten mit Spürnase

Diensthundeschule der Bundeswehr

Ein Diensthund übt in der Schule in Ulmen, Drogen aufzuspüren.

(Foto: Thomas Frey/dpa)

Etwa 250 Hunde sind bei der Bundeswehr im Einsatz. Sie bewachen Kasernen, erschnüffeln Drogen und finden Sprengfallen. Besonders kräftige und kluge Tiere kommen zu einer Spezialeinheit.

Dass Sally eine Veteranin ist, sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Die belgische Schäferhündin wirkt agil; neugierig fährt ihre Nase über den nach Putzmitteln riechenden Fußboden. Schnuppern, riechen, aufspüren: Ihr Leben lang war das nicht nur Sallys natürlicher Instinkt, sondern auch ihr Job. Für die Bundeswehr hat sie Kasernen bewacht und ungebetene Gäste gewittert. Doch nun, in ihrem neunten Lebensjahr, schwindet allmählich Sallys körperliche Stärke. Weil sie unter Gelenkproblemen leidet, muss sie regelmäßig auf einem Unterwasserlaufband trainieren. Spaß macht das nicht - die dunkelbraunen Pfoten tapsen nur widerwillig ins Wasser -, doch was sein muss, muss sein.

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