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Die besten Astronomie-Fotografien:Sternstunden

Mit dem "Astronomy Photographer of the Year" Wettbewerb zeichnet die Londoner Sternwarte die besten astronomischen Fotos aus. Die schönsten Bilder des Universums.

13 Bilder

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Quelle: Luc Jamet (France) / Royal Observatory Greenwich

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Im "Insight Astronomy Photographer of the Year" Wettbewerb sucht die Sternwarte Greenwich nach den besten Astronomie-Aufnahmen. Jetzt wurden die Sieger ausgezeichnet.

Das Bild des Gesamtsiegers zeigt die Sonnenfinsternis vom 20. März 2015, von Spitzbergen aus betrachtet. Die größte Insel des zu Norwegen gehörenden gleichnamigen Archipels im Arktischen Ozean ist nur einer von zwei bewohnbaren Orten, von denen aus eine komplette Finsternis zu erleben war. Oben links im Bild ist auch die Venus als heller Fleck zu erkennen.

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Quelle: Michael van Doorn (Netherlands)

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Sieger in der Kategorie "Galaxien": Die rund drei Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie "M33" ist eins der am weitesten entfernten Objekte am Nachthimmel, die sich bei guten Bedingungen mit dem bloßen Auge erkennen lassen.

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Quelle: David Tolliday; David Tolliday (UK)

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Diese Aufnahme des Orionnebels wurde ebenfalls in der Kategorie "Galaxien" ausgezeichnet. Der Nebel durchmisst 24 Lichtjahre und hat die Masse von 2000 Sonnen.

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Quelle: Kolbein Svensson; Kolbein Svensson / Royal Observatory Greenwich

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Nordlicht im April in Norwegen: Das Foto wurde in der Rubrik "Aurora" ausgezeichnet. Der Begriff kommt vom lateinischen Wort für "Morgenröte", in der Astronomie bezeichnet "Aurora borealis" Leuchterscheinungen nahe des Polarkreises.

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Quelle: Arild Heitmann; Arild Heitmann (Norway)

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Mehr als zwei Stunden harrte der Norweger Arild Heitmann in der Kälte aus, um diese perfekte Aufnahme eines Nordlichts hinzubekommen.

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Quelle: András Papp (Hungary)

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Der lunare "Terminator", die Grenze zwischen Tag und Nacht auf dem Mond, ist auf diesem Bild perfekt getroffen - Sieger in der Rubrik "Mond".

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Quelle: Phil Hart; Phil Hart (Australia)

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Während einer totalen Mondfinsternis in Australien bekam der Mond einen blutroten Schimmer. Bei dieser Konstellation liegt die Erde genau zwischen Sonne und Mond. Der Himmelskörper wird dann nur von Licht angestrahlt, das zuvor durch die Erdatmosphäre gelangte. Auf dem Weg wird es gebrochen und beleuchtet so den Kernschatten der Erde, in dem der Mond liegt. Langwelliges Licht erreicht den Himmelskörper in dieser Konstellation am besten, der Mond erscheint rot.

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Quelle: George Martin; George Martin (UK)

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Komet "Lovejoy" war Anfang des Jahres mit bloßem Auge am Nachthimmel zu sehen. Dem 15-Jährigen George Martin aus Großbritannien gelang dieser Schnappschuss, der ihm den Preis als bester Nachwuchsfotograf eintrug.

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Quelle: David Pye (UK)

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Sirius ist der hellste Stern am Nachthimmel. Eigentlich leuchtet er weiß - Turbulenzen in der Erdatmosphäre lassen sein Licht aber auch rot, gelb, grün und blau erscheinen. Indem der Fotograf seine Kamera bei der Langzeitaufnahme bewegte, machte er diese Turbulenzen sichtbar.

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Quelle: Martin Campbell; Martin Campbell (UK)

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"Fluss des Lichts" nannte der Fotograf Martin Campbell diese preisgekrönte Aufnahme. Sie zeigt die Milchstraße und verschiedene Sternennebel von den Pyrenäen aus betrachtet, 3000 Meter über dem Meeresspiegel.

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Quelle: Lefteris Velissaratos; Lefteris Velissaratos (Greece)

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"Der Pfeil verpasste das Herz": So der Titel dieser Aufnahme, die den Kometen "C/2014 E2 Jacques" unterhalb des Herznebels im Sternbild Kassiopeia zeigt. Die Distanzen sind allerdings verzerrt: Während sich der Komet innerhalb des Sonnensystems bewegt, liegt der Nebel rund 7500 Lichtjahre weit entfernt von der Erde.

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Quelle: Chap Him Wong; Chap Him Wong (Hong Kong)

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Camper in Hong Kong suchen neben alten Steinhäusern vor dem Wind Schutz, darüber die Sterne. Die Fotografie gewann in der Rubrik "Menschen und Weltraum".

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Quelle: Paolo Porcellana (Italy)

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Ein gewaltiger Ausbruch heißen Plasmas auf der Sonne - der Schnappschuss siegte in der Kategorie "Unsere Sonne".

© Süddeutsche.de/Royal Greenwich Observatory/chrb/beu/lala
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