bedeckt München -2°

Corona-Mutationen:Das veränderte Virus

Die britische Regierung versuchte mit großflächigen Warnhinweisen, die Fallzahlen in London zu verringern - ohne Erfolg. Steckt die höhere Ansteckungsgefahr durch die Mutation dahinter?

(Foto: Tolga Akmen/AFP)

Varianten des Corona-Erregers sind nicht ungewöhnlich. Doch "VUI-202012/01" ist offenbar viel ansteckender als das bisher gängige Virus. Was diese Mutation von anderen unterscheidet.

Von Christina Berndt

In England geht ein mutiertes Coronavirus um. Diese Nachricht hatte vor wenigen Tagen noch viele Wissenschaftler kalt gelassen. Schließlich mutieren Viren ständig - und das kann sie sogar harmloser machen. Doch die Entwicklung, die der Erreger in England gerade nimmt, sprengt ganz offensichtlich den üblichen Rahmen. Die neue Variante namens VUI-202012/01, die sich vor allem im Süden Englands ausgebreitet habe, sei um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher gängige, sagte Premierminister Boris Johnson am Samstag vor Journalisten. Das hätten nun genauere Analysen ergeben. Ob dieses neue Virus auch besonders gefährlich sei, wisse man zwar noch nicht, aber es müsse genau beobachtet werden.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Nymphenburger Kanal vor dem Nymphenburger Schloss
Pandemie
Warum funktionieren die Maßnahmen nicht?
Wohnanlage aus den 1950er Jahren in München, 2018
München
Wenn die Zwischenmieterin nicht geht
Kontroverse um ´Vogue"-Cover von US-Vizepräsidentin Harris
Kamala Harris in der "Vogue"
Die Frau im Hintergrund
Plate with ready-to-eat Black Forest cake PPXF00315
Abnehmen
Warum Intervallfasten nicht funktioniert
Romy Schneiders Tochter
Die verlassene Tochter
Zur SZ-Startseite