bedeckt München 10°

Bananenschädling:Der Fluch von Panama

A man cuts a bunch of bananas at a banana plantation at the Ometepe Island

Ein Bananenbauer in Nicaragua bei der Ernte. Es könnte eine der letzten sein, denn der Schädling TR4 ist in Lateinamerika angekommen.

(Foto: Oswaldo Rivas/Reuters)

Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte sind Lateinamerikas Bananen von einem Pilz bedroht. Dieses Mal kann das Problem wohl nur durch neue Anbaumethoden gelöst werden - oder mithilfe der Gentechnik.

Von Kathrin Zinkant

Der Tod klebt an den Fußsohlen. Zäh ist er, unsichtbar fürs bloße Auge, verborgen im Erdreich, das an den Schuhen der Farmer, an ihren Autos, Geräten und Kisten haftet. Noch bevor die ersten Blätter an den Bananenstauden welk sind und die Katastrophe offenkundig wird, hat der Pilz bereits seine Überlebensversicherung in den Boden getrieben, mikroskopisch kleine, kugelrunde Sporen, denen kein Pestizid etwas anhaben kann - und auch nicht die Zeit. 20, manche schätzen sogar 30 Jahre kann der Schädling in der Erde überdauern und auf eine Mitfahrgelegenheit warten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Bamberg, Deutschland 04. Januar 2021: Ein Kind sitzt an einem Tisch in einer Wohnung auf dem ein aufgeklappter Laptop mi
Schule und Corona
So geht es nicht weiter mit dem Homeschooling
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
U.S. President Trump campaigns in Jacksonville, Florida
USA
Trumps verheerende Bilanz
Zur SZ-Startseite