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Bananenschädling:Der Fluch von Panama

A man cuts a bunch of bananas at a banana plantation at the Ometepe Island

Ein Bananenbauer in Nicaragua bei der Ernte. Es könnte eine der letzten sein, denn der Schädling TR4 ist in Lateinamerika angekommen.

(Foto: Oswaldo Rivas/Reuters)

Zum zweiten Mal in der jüngeren Geschichte sind Lateinamerikas Bananen von einem Pilz bedroht. Dieses Mal kann das Problem wohl nur durch neue Anbaumethoden gelöst werden - oder mithilfe der Gentechnik.

Der Tod klebt an den Fußsohlen. Zäh ist er, unsichtbar fürs bloße Auge, verborgen im Erdreich, das an den Schuhen der Farmer, an ihren Autos, Geräten und Kisten haftet. Noch bevor die ersten Blätter an den Bananenstauden welk sind und die Katastrophe offenkundig wird, hat der Pilz bereits seine Überlebensversicherung in den Boden getrieben, mikroskopisch kleine, kugelrunde Sporen, denen kein Pestizid etwas anhaben kann - und auch nicht die Zeit. 20, manche schätzen sogar 30 Jahre kann der Schädling in der Erde überdauern und auf eine Mitfahrgelegenheit warten.

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