Lobbyarbeit:Wirecards versteckte Glücksspiel-Interessen

Lesezeit: 3 min

Lobbyarbeit: Illustration: Stefan Dimitrov

Illustration: Stefan Dimitrov

Im Verborgenen lobbyierte Wirecard gezielt für laxere Glücksspielgesetze. Interner Schriftverkehr zeigt, wie der Konzern dabei vorging.

Von Jan Willmroth, Frankfurt

An einem Tag im Winter vor sechs Jahren war Burkhard Ley ganz oben angekommen. Der damalige Finanzvorstand der Wirecard AG war bereits seit einiger Zeit im Interesse der konzerneigenen Bank unterwegs, suchte den Kontakt zur Politik, ließ sich Zugang verschaffen zu jenen Menschen, die in Deutschland und Europa über die Gesetze für das Glücksspiel entscheiden. Am 19. Januar 2015 traf sich Ley in Brüssel mit Günther Oettinger (CDU), damals EU-Kommissar und Deutschlands einflussreichster Mann in der europäischen Hauptstadt. Er habe sich sehr über die Gelegenheit gefreut, schrieb Ley im Nachgang an Oettingers Büro, den "einzigartigen Geschäftsansatz" von Wirecard vorzustellen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Happy little Asian girl drinking a glass of healthy homemade strawberry smoothie at home. She is excited with her hands raised and eyes closed while drinking her favourite smoothie. Healthy eating and healthy lifestyle concept; Immunsystem Geschlechter
Gesundheit
»Schon ein neugeborenes Mädchen hat eine stärkere Immunantwort als ein Junge«
Ernährung
Wie Süßstoffe den Blutzucker beeinflussen
Back view of unrecognizable male surfer in wetsuit preparing surfboard on empty sandy coast of Lanzarote island in Spain
Männerfreundschaften
Irgendwann hat man nur noch gute Bekannte
Autorenfoto James Suzman
Anthropologie
"Je weniger Arbeit, desto besser"
Tahdig
Essen und Trinken
Warum Reis das beste Lebensmittel der Welt ist
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB