Umschulung:Von der Bäckerin zur Busfahrerin

Anett Schemkowski_(c) Marie Steffens

30 Jahre lang verkaufte Anett Schemkowski Uhren und Schmuck, nun steuert sie eine Straßenbahn durch den Berliner Verkehr.

(Foto: Marie Steffens)

Fast überall in Deutschland fehlen Bus- und Tramfahrer. Zwei Frauen erzählen, wie Verkehrsbetriebe in Berlin und Hamburg es geschafft haben, sie als Quereinsteigerinnen für sich zu gewinnen.

Von Marie Steffens

Je größer das Fahrzeug, desto besser. Das findet zumindest Anett Schemkowski. Begeistert schaut sie auf die große, gelbe Straßenbahn, die neben ihr steht. Seit einem Jahr ist die 48-Jährige Tramfahrerin bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Zuvor hat sie 30 Jahre lang in der Uhren- und Schmuckabteilung bei Galeria Kaufhof gearbeitet. Nach der Übernahme des Kaufhauses durch Karstadt wollte sie etwas Neues lernen. Bei einem Schnuppertag für Frauen sah sie das erste Mal die Fahrerkabine einer "Bewerbertram" von innen und entschied, dass dies ihr neuer Arbeitsplatz werden sollte. Sie begann eine Umschulung zur Tramfahrerin. "Ich bin angekommen", sagt die Berlinerin heute.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Serie: Mensch und Wald
"Ich bin nicht der große Zampano, weil ich im Grundbuch stehe"
Jeroboam of 1990 DRC Romanee-Conti is shown at news conference ahead of Acker Merrall & Condit wine auction in Hong Kong
Weinpreise
Was darf Wein kosten?
Jérôme Boateng
Wer ist Täter, wer ist Opfer?
Prozess gegen Niels Högel
True Crime
Interview mit einem Mörder
Merkel besucht Siemens in Amberg
16 Jahre Kanzlerin
Was Angela Merkel erreicht hat - und was nicht
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB