bedeckt München

USA:Das Ende des amerikanischen Traums

Die vermeintlichen Modernisierer übersahen, dass immer mehr Menschen zurückblieben: Bürger stehen Schlange für eine Mahlzeit in Panama City, Florida.

(Foto: AP)

Seit dem Kollaps des Ostblocks halten sich die USA für die Sieger der Geschichte. Stattdessen jedoch bekommt es der künftige Präsident mit einem Land zu tun, das wirtschaftlich und gesellschaftlich vor der größten Zerreißprobe der zurückliegenden 100 Jahre steht.

Dieser Text erschien zuerst am 02.10.2020 und erscheint hier aktualisiert.

Essay von Claus Hulverscheidt

Als Angela Merkel noch hinter dem Eisernen Vorhang lebte, da gab es diesen Sehnsuchtsort, an den die junge Physikerin in ihrer Fantasie gerne reiste: Amerika. Es waren "die Größe, die Vielfalt, die Kultur" des Landes, die die heutige Kanzlerin so faszinierten, dazu die Freiheit und der wirtschaftliche Erfolg. Noch 2019 geriet Merkel beim Gedanken an Amerika für ihre Verhältnisse geradezu ins Schwärmen: "Die Rocky Mountains sehen, mit dem Auto herumfahren, Bruce Springsteen hören - das war mein Traum."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Video-Konferenz von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten
Manuela Schwesig
Angekommen
Reden wir über Liebe
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Rollator, Corona, Seite Drei
Covid-19
Ich doch nicht
Gesundheit
Was beim Abnehmen wirklich hilft
Close-Up Of Cupid With Heart Shape; Liebe Schmidbauer
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Zur SZ-Startseite