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Thomas Piketty:"Die Wirtschaft funktioniert auch ohne Milliardäre"

Hat ein neues Buch mit radikalen Ideen geschrieben: Thomas Piketty.

(Foto: Sander Koning/AFP)

Das "Kapital im 21. Jahrhundert" hat Thomas Piketty berühmt gemacht. In seinem neuen Buch fordert der Ökonom 90 Prozent Steuern - und will alle 25-Jährigen mit 120 000 Euro beschenken. Ein Gespräch.

Interview von Bastian Brinkmann und Jean-Marie Magro

Ein kleines Zimmer im Pariser Süden: Wenn drei Leute im Büro von Thomas Piketty in der Paris School of Economics sitzen, kommt keiner mehr rein oder raus. Die kurzen Wände stehen voller Bücher, vor allem das "Kapital im 21. Jahrhundert" nimmt Platz im Regal ein. Der Bestseller hat Piketty berühmt gemacht, er steht hier auf Deutsch, Chinesisch, Englisch, Arabisch, Russisch. Piketty hat damit die Debatte über Ungleichheit geprägt. Nun hat er ein neues Buch geschrieben, "Kapital und Ideologie", es erscheint diese Woche auf Deutsch und Englisch. Wieder präsentiert er darin historische Analysen - und spektakuläre politische Forderungen.

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