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Sina Trinkwalder im Porträt:Haltung bewahren

Sina Trinkwalder gelingt das, was viele Modefirmen heute nicht mehr können: Kleidung am Standort Deutschland produzieren.

(Foto: Barbara Gandenheimer)

Rechtsextremisten haben die Unternehmerin Sina Trinkwalder aus Augsburg vertrieben. Dennoch hält sie an ihrer Textilfirma fest - vor allem aber an der Idee, dass die Wirtschaft allen Menschen dienen muss.

Von Uwe Ritzer, Augsburg

Einmal in Fahrt, ist sie kaum zu bremsen. Sina Trinkwalder ist ein umtriebiger Mensch, gelinde gesagt. In Augsburg wuselt sie von früh bis spät durch ihre Firma; in normalen Jahren reist sie kreuz und quer durch das Land, hält an mehr als 100 Tagen Vorträge oder sitzt auf Diskussionsforen. Sie schreibt ein Buch nach dem anderen, diskutiert in TV-Talkshows. Im Zwiegespräch quirlen Ideen und Gedanken so schnell aus ihr heraus, dass es für Zuhörer herausfordernd werden kann. Und so jemand sitzt nun seit vier Wochen in einer Wohnung in Hamburg mehr oder weniger fest. Es ist ein ganz persönlicher Corona-Lockdown, und Sina Trinkwalder empfindet ihn als "eine völlig neue Form von Freiheit".

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