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Siemens:Damals bei Putin

Joe Kaeser.

(Foto: Stephan Rumpf)

Wie der scheidende Siemens-Chef Joe Kaeser seinen umstrittenen Besuch im Kreml heute sieht - und warum er seinen Konzernumbau für "historisch" hält.

Von Thomas Fromm, Berlin

Selbst für einen wie Joe Kaeser, der in wenigen Jahren ein über 170 Jahre altes Unternehmen in seine Einzelteile zerlegt hat, selbst für so einen gibt es im Rückblick Momente, mit denen er irgendwie immer noch nicht richtig klar kommt. Diese Sache hier liegt zum Beispiel schon fast sieben Jahre zurück, und wenn der Siemens-Chef heute sagt, dass er damals ja "neu in dem Metier" gewesen sei, dann meint er damit wohl nicht seinen Job bei Siemens - hier steht er ja schon seit 1980 unter Vertrag. Neu war vielmehr, dass er als oberster Konzernchef auf einmal unter strenger Beobachtung der Öffentlichkeit stand. Auch und vor allem, als er in internationalen Krisenzeiten einen Mann wie Wladimir Putin besuchte.

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